Neueste Einstellung: 4. April 2010, Eine sensationelle Herausforderung
Ab Diesnstag, den 06. April beginne ich eine neue Tätigkeit, bzw. habe diese bereits vor einer Woche begonnen.
Am 01. März 2011 (save the date) eröffnen in der Karl - Liebknecht - Straße am Alexander platz ein Ramada Hotel und ein integreiertes neues Hotelkonzept (H2) mit knapp 620 Zimmern, 2000 qm Convention Space, Restaurants und Bars.
Ich darf als Cluster GM in diesem Jahr dafür sorgen, dass dieses Projekt erfolgreich an den Start geht und dann erfolgreich weiter geleitet wird.
Eine tolle Herausforderung und spannende Tätigkeit.
Zunächst möchte ich mich aber bedanken bei Karsten Dreger und seinem sympathischen Team, bei denen ich zwei schöne Monate hatte. Ich werde "home suite home" nie vergessen und wenn ich was für Euch tun kann, ... ich werde immer parat sein.
Nun zu meinem neuen Arbeitsplatz. Das größte ist, dass ich ein Pre Opening Office habe, dessen Eingang in der Bartelstraße in Mitte ist. Geboren wurde ich zu Hause in der Bartelstraße 12, keine 50 Meter entfernt. Natürlich freue ich mich über die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit allen Menschen, Partnern, Kunden und Freunden wie bisher.
Meine ersten Kontakte mit der neuen Company waren durchweg so sympathisch, dass ich mich rudum wohl fühle und schon fast frage, wo da der Haken ist.
Aber sämtliche Kolleginnen und Kollgen, handelnde Personen aus dem Headquarter und mein erster Arbeitsauftrag waren gleich freundschaftlich kollegial und das Fundament sehr professionel.
Von vorletztem Samstag bis gestern war ich in Salzburg und habe im dortigen Ramada einen neuen und netten Kollegen unterstützt.
Wer mal nach Salzburg fährt, sollte unbedingt im dortigenRamada nächtigen, mich vorher anrufen, ich sorge für die Buchung. gilt übrigens für alle Destinationen mit einem Ramada, Treff oder H2 Hotel.

das Ramada in Salzburg, top gelegen am Bahnhof und wenige Minuten von der Altstadt
Salzburg selbst ist eine bezaubernde kleine Stadt. Besonders natürlich die Altstadt mit ihren Gassen und Gässchen.
Meinen Spaziergang und Fotos aus dem Ramada Salzburg sowie reichlich netten Menschen, die ich kennen gelernt habe unter Fotos 2010, Salzburg. (Paßwort geschützt)
Neueste Einstellung: 3. April 2010, mein Girl verläßt mich
Kurz vor meiner Abreise nach Salzburg treffe ich mich mit meinem kleinen Adoptivkind und erfahre, dass sie ihre Wohung gekündigt hat, ihren Job, alles aufgibt, sich ein Visa besorgt hat und im Mai abhaut nach Kanada. Mir dreht sich der Magen um, wenn ich daran denke, wie mein Häschen alleine durch die große Welt geht. Aber stolz bin ich irgendwie doch. Mit 25 hat sie sich so ein Herz gefasst und ich glaube, wenn sie zurück kommt, hat sie etwas erlebt, was sie ihr ganzes Leben als Erinnerung positiv begleiten wird. (ich hoffe, natürlich, dass da kein Prinz auftaucht und mein Töchterlein da behält)
Ich drücke die die Daumen, Julia und glaube mir, ein bischen neidisch bin auch. Aber ich werde immer auf dich aufpassen.

letztes Treffen für hoffentlich nicht so lange
und vorher nochmal tschüß sagen, muss auch sein.
Neueste Einstellung: 18. Februar 2010, home suite home
Jetzt muss ich. Nachdem ich schon eine Sammelmail vereschickt habe und meiine Daten in diversen "social networks" eingepflegt habe, muss ich nunmehr ja auch berichten, was es mit der ganzen Sache auf sich hat.
Home Suite Home (HSH Hotels) sind derzeit drei Häuser. Zuerst das Albergo, ehemals 12 Apostel und davor das Dom Hotel (war mal als Kathedrale gebaut) am Fehrbelliner Platz. Rechts neben der Rentenversicherung. Ein bildhübsches Haus mit 38 Zimmern einem Wintergarten im Dach für das Frühstück und ein bezauberndes Restaurant, welches noch zu organisieren gilt, da es einen Fremdbetreiber gibt.
Die Zimmer sind bezaubernd und alle Malereien wurden aufwendig von Hand und extra aus Italien eingeflogenen Malern erstellt.
Fotos folgen.
Das zweite Haus ist eher ein Apartmenthotel mit bezaubernden 41 Apartments für Longstayer oder aber als Hotelnutzung. Sitz ist die Invalidenstraße (Ecke Friedrichstraße und ich habe noch Mittefeeling, wenn ich in dem Haus bin.
Ein drittes Hotel steht in Spandau und ist mit 69 Zimmern ein gar nicht mal so kleines Hotel. Für Business und Messegäste die absolute Alternative. Das ehemalige Hotel Achat steht mitten in einem hübschen Park und ist neben Ikea Spandau zu finden.
Das gesamte Konstrukt ist auch Partner der Sorat Hotels, ...hätte ich auch nicht gedacht, dass ich da mal eine Zusammenarbeit haben werde. Aber umso angenehmer.
Betreiber ist Karsten Dreger, ein Tausendsassa mit dem es sich aneinander zu raufen gilt. Aber ich bin bester Hoffnung, dass dies funktioniert.
Und wie soll es anders sein, Events werden von hier aus natürlich auch wieder organisiert. In alt bewährter Professionalität.
Ich würde ja gerne Fotos von mir und meinem neuen Arbeitsplatz machen aber ich war heute beim Friseur und das ist völlig schief gelaufen. Den Prozess werde ich gewinnen.
Neueste Einstellung: 03. Januar 2010, Silvester war der "Letzte"
"Faber est suae quisque fortunae" - Jeder ist seines Glückes Schmied!
Gemäß diesem Motto habe ich meinen letzten Arbeitstag im Maritim proArte auch zu Silvester dort verbracht. Ich war dort wegen der MiZo Boys, der netten Kollegen und weil ich auch nicht gewusst hätte, was ich machen soll. Aber...., die netten Kollegen haben mich erfreut, die MiZo Boys auch und Abwechslung gab es allemal. Dass ich schon um 01:30 Uhr nach Hause ging, war indes ein Indiz, dass ich jetzt mein Glück neu schmiede.
Es weht was nach und diese Erkenntnis kam mit dem wachsenden Abstand. Dennoch werde ich immer mit sympathischen Gedanken an meine Zeit in der Friedrichstraße zurück denken.
Die vergangenen Monate hatten mir viel Muße zum Überlegen gegeben und die habe ich genutzt.
Schön war, dass ich Heiligabend mit meiner Mutter, meiner Frau, meiner Schwester und Jeffrey verbringen konnte. Schön, wie viel Freude er uns macht. (Übrigens, ich habe mich ja immer gewehrt, seine Musik anzuhören, beim Schul/Weihnachtskonzert war ich dann sehr begeistert, www.4point9.de, coole Band)

Nun ja, ich habe Geld bei Jean Luc, dem Friseur hinterlegt, wird schon.
Ein Teil meiner letzten Zeit habe ich mit Holger verbracht und auch seine neue Liebe und deren Entwicklung miterlebt. So sehr ich die Trennung von seiner Frau Heike natürlich bedaure, so sehr freue ich mich, dass er nunmehr auch wieder jemanden gefunden hat, der/die ihm ebenso gut tut.
Ich denke, dass ich mit einer neuen Herausforderung, und es sieht ganz gut aus, auch wieder interessanter auf meiner HP berichten kann. Auf jeden Fall ist ein weiteres Kapitel in meinem Leben abgeschlossen und ein neues wird beginnen.
Neueste Einstellung: 25. November 2009, onlline diary, mein goldener Herbst
"Accidit in puncto, quod non speratur in anno."
"In einem Augenblick kann geschehen, was man sich in einem Jahr nicht erhofft hatte."
Das Wichtigste und Beste zuerst: Ich habe aufgehört zu rauchen. Sicher, erst vor einer Woche und man meint, das hat nicht viel zu sagen, .... allerdings ich verspreche, ... das war es. Ich rauche nie wieder und fühle mich super wohl dabei.
So wie ich Silvester spontan wieder angefangen hatte, habe ich spontan wieder aufgehört. Gesundheit ist ein hohes Gut und ich bin es meiner Familie und allen, die mich gerne haben und lieben, schuldig, nicht vorzeitig ausgerechnet wegen dem Rauchen zu sterben.
Nachdem ich reichlich Zeit hatte, mir meine Lebensplanung noch einmal zu überdenken, habe ich die Asienpläne dann doch ad akta gelegt und mich eben den Menschen mehr verpflichtet gefühlt, die ich mit solch einem Schritt nachhaltig verlassen würde. Demzufolge konzentriire ich mich bei der Suche nach einer neuen Heruasforderung nun doch wieder auf Europa, und in erster Linie Deutschland und Berlin.
Ich muss sagen, wenn man nicht unter Druck steht, eröffnen sich Möglichkeiten, an die ich vorher auch noch nicht gedacht habe. Ich freue mich schon rieisig, demnächst zu berichten was sein wird.
Was gewesen ist bzw. was die letzten Wochen gebracht haben, hier im Kurzabriß, da ich immer noch etwas zurück gezogen bin und lediglich mit meiner Familie und engen Freunden meine Zeit verbringe, ziemlch krank war und demzufolge nicht so viel erlebt habe. Daher sind auch Einträge in letzter Zeit etwas seltener.
Am 06. Oktober hatte ich wie immer an diesem Tag Geburtstag. Spontan habe ich mit einigen Freunden im Weißen Rössl eine kleine Feier gehabt und mich über liebe Menschen gefreut und vor allem über Ehepaar Rattay. (eine ehemaligen Klassenlehrer)
Fotos Geburtstag hier:
Schön war ein Tripp über 5 Tage mit Sarah nach Bayern. In München (schönen Gruß an Herrn Grede, wir waren sensationell untergebracht im Münchner Maritim) haben wir zunächst Sarahs Bruder Sandro getroffen, der als kleiner Schwerenöter (er ist Model) uns eine bildhübsche Freundin vorstellte und dann gemeinsam ins Hugo entführte. Ein Münchner Schickimickiladen, in dem Luca Toni am Nebentisch saß und ich sonst keine Idee habe, warum die Leute da hin pilgern.
Ein Highlight war mein wiedersehen mit Max Hartberger, mei liebster Studienfreund von der Hofa, der uns durch seine BMW Welt führte.
Da so schönes Wetter war, haben wir uns noch das Olympaigelände angesehen und hatten einen schönen Tag mit Kaffee trinken in Nobelhotels, lunchen am Stachus, shoppen und guter Laune bei zwei Menschen, die sich mögen, ... so wie es sein soll.
Der Folgetag brachte einen Privatabend bei meinem lieben Freund Eric Brodka, der uns mit einer weißen Bolognese bewirtete, seine neue Freundin vorstellte, die wir ausgesprochen sympathisch fanden und der sich mit Sarah bis in den frühen Morgen laut und bei lauter Musik über Musik unterhielt. So wie mir, muss es Bankerfrauen gehen, die am Tisch bei Geschäftsessen nichts mitbekommen von dem, was ihre Männer da besprechen. Es war dennoch super nett und eventuell hat Sarah einen neuen Produzenten.
Von München fuhren wir nach Nürnberg und hatten einen netten abend mit Alex Buck, der sich inzwischen eingelebt hat und es schön war, ihn zufrieden dort zu erleben.
Vor 27 Jahren habe ich die Zauritz Zwillinge in Lausanne kennen gelernt und nie den Kontakt verloren. Beide haben Odyssees hinter sich, beruflich wie privat, sind aber nunmehr seßhaft im Fränkischen, bei Bamberg. Eine Stadführung und ein Abendessen beim Italiener haben das Wiedersehen begleitet und ich habe mich sehr gefreut die Beiden glücklich in ihren Familien zu erleben.
Die Woche mit Sarah war herrlich. Wir waren zum erstenmal so lange so intensiv beisammen aber es hat geklappt. Auch wenn Sarah sich eine Wasserpfeiffe gekauft hat und mitten im dicksten Stadtverkehr ihr tomtom bedient.
Bilder Bayern hier.
Ausflüge nach Teltow, Janas Geburtstag und die eine oder andere Situation bei den Herbstbildern. Ich war ziemlich krank, habe mich wieder gut erholt, sehe dem neuen Jahr schon jetzt mit Spannung entgegen und freue mich auf die nächsten Tage, an denen es mich nach Mitte zum Weihnachtsmarkt auf den Gendarmenmarkt zieht. Mal sehen, wen ich treffe.
Bilder Herbst hier:
Neueste Eistellung: 02. Oktober 2009, online diary, nun ist es amtlich
Gestern um 17:30 Uhr wurde ich offiziell im proArte in der CheckPoint Bar verabschiedet.
Nachdem ich eine Woche Zeit hatte (mehr oder weniger), darüber nachzudenken, wie es mir dabei geht, muss ich sagen, dass jetzt einen neuen Weg zu gehen, der richtige Zeitpunkt ist.
Bei den unzähligen Mails aus der ganzen Welt und vor allem die vielen lieben Umarmungen am gestrigen Tag (sowie ehrlichen Tränen) hoffe ich, dass ich so wahr genommen wurde, wie ich es immer gerne wollte. In erster Linie als Mensch. Als Mensch, der gerne zuhört, gerne hilft, gerne in den Arm nimmt und gerne gemeinsam weint und lacht. In den vergangenen Tagen hat man mir das zurück gegeben. Lieben Dank.
So gehe ich nun neuen Aufgaben entgegen und freue mich riesig darauf.

Da es allgemin bekannt ist, dass es mich nach Asien zieht, habe ich zum Abschied einige Bücher über China, Asien und asiatische Weisheiten bekommen.
Drei davon sind mir beim ersten Durchstöbern besonders aufgefallen.
"Der Edelmann hält sich an das was recht ist; der kleine Mann hält sich an das, was Nutzen bringt."
"Der Edelmann fügt sich ein aber macht sich nicht gleich; der kleine Mann macht sich gleich aber fügt sich nicht ein."
"Der Edelmann stellt Anforderungen an sich selbst; der kleine Mann stellt Anforderungen an die anderen."
Lun - yü, cin. Mönsch und Weiser
Ich verspreche, immer aufrecht, gerecht und ehrlich zu bleiben, denn:
"Ehrlich wäht am Längsten!"
Neueste Einstellung: 28. September 2009, online diary, proArte und vier schöne Jahre
Für alle, die mich in den vergangenen zwei Tagen angerufen, auf Netzen gepostet und mir Mails ohne Ende geschickt haben.
Lieben Dank!!!!
Für alle anderen, vor allem "Die", die es noch nicht wissen.
Ich bin noch bis 31.12.09 bei Maritim beschäftigt aber nicht mehr im Hotel.
Warum???
In Zeiten von Krisen und Schützen von Besitzständen, kann es vorkommen, dass Unternehmen (oder handelnde Personen) unpopuläre Entscheidungen treffen müssen. Über die Tragweite ist der Entscheider immer selbst verantwortlich.
Ich verlasse das proArte mit dem Gefühl von vier erfüllten wunderschönen Jahren.
Mein Dank gilt vor allem Roberto Klimsch, mit dem ich vier Jahre kollegial, freundschaftlich und vertrauensvoll zusammen gearbeitet habe.
Ich habe in letzter zeit keinen Hehl daraus gemacht, dass es mich mit 48, als Lediger, Kinder aus dem Haus, rüstiger Mutter und perspektivlosigkeit in den Berliner Maritim Häusern, mich noch einmal in ein Auslandsabentuer stürzen möchte.
Meine Asienerlebnisse haben auch dazu bei getragen, dass ich mich darauf konzentriere, für einige Jahre meinen Lebensmittelpunkt dorthin zu verlegen.
Was nicht heißt, dass interessante Angebote aus Berlin, New York, Paris, Mailand, Sydney, Moskau oder Plauen nicht ernsthaft geprüft werden.
Schon nach drei Tagen habe ich interessante Gespräche und lasse alles in Ruhe auf mich zu kommen. Zunächst beende ich ein Buch, konstruiere eine kreative Idee und schalte etwas ab.
Was mich traurig macht, sind die vielen netten Menschen in den Berliner Maritim Hotels, auf die ich im täglichen Umgang verzichten muss. Aber ich bin nicht aus der Welt und wer Sehnsucht nach mir hat, ... meine Telefonnummer sind bekannt.
Ich fühle mich superwohl und genieße eine temporäre Freiheit auf meine Art und Weise. Ich hege keinen Groll, gegen niemanden und schon gar nicht gegen Schwächere und freue mich, hin und wieder zu einem netten guten Tag mal im Hotel vorbei zu schauen.
Ich würde mich freuen, wenn die jetzt handelnden Personen die gleiche Unterstützung bekommen, wie ich sie erfahren habe. Meine Arbeit soll nicht umsonst gewesen sein.
Dass meine Art nicht kopierbar ist, weis ich sehr gut aber alles geht weiter, eben nur anders.
Vielen Dank an alle, die ich sehr mag für die wundervolle Zusammenarbeit, ich werde sie nie vergessen und vor allem die Menschen nicht. Jeder Einzelne weis, ob er gemeint ist oder nicht.
Neueste Entwicklungen dann hier!
Neueste Einstellung: 06. September 2009, nette Menschen um mich rum
Irgendwas muss ich richtig machen, viele nette Menschen, die mich zur Zeit im Leben begleiten und viele, die ich lange und zum Teil über ein Jahrzehnt nicht merh gesehen habe, sind sympathisches Umfeld und ich bin glücklich und dankbar alle diese Menschen zu kennen.

Gestern hat mich Ines Wellhöfer besucht. Das letzte mal, dass wir uns gesehen haben, war vor ca. 12 Jahren. Sie ist hübsch wie früher und, hat zwei Kinder und eine nette junge Frau, über deren Entwicklung ich mich sehr gefreut habe. Früher haben wir in meiner Eventagentur sehr viel zusammen gearbeitet und Ines war schon '92, '93 Aushilfe, als wir den Wellblechtpalast und die VIP - Lounge bei den Eisbären betrieben haben. Schön, dass wir uns wieder gefunden haben.

Ganz bezaubernd, meine Lieblingsreservierungstante kam ihren Nachwuchs vorstellen. Sie sieht glücklich aus, ist es auch und ich sag mal: "Herzlich willkommen, junger Mann!"

Vor zwei Wochen kam der Geschäftsführer der HMS (Maritim Auslandsabteilung), Manfred Schärdinger, mit einem chinesischen Investor nach Berlin. Wir haben dann mit der chinesischen Delegation einen Berlin Stadtspaziergang gemacht und auch die Kuppel im Reichstag besucht.

Mareen istsozusagen die Lebensgefährtin meiner süßen Sangestochter Sarah. Aber keine Gerüchte, sie kennen sich aus der Heimat und haben zusammen eine WG in Berllin gegründet. Da Mareen über ein Jahr Australien nachdenkt und mein zweites Töchterlein auch, wollte ich die Beiden zusammen bringen. Hat nicht ganz geklappt aber ich hatte einen netten Abend mit Mareen im Lanninger.

Tja, wir haben uns gemocht und tun es immer noch. Mareen ist Krankenschwester auf der Intensivstation. Sie ist so bezaubernd, dass ich fast dahin musste.

Vielen Dank für den herrlichen Abend mit dir. Die Bilder täuschen, wir sind jeder zu sich nach Hause, ...ich denke höchstens und mit warmen Herzen an ein weiteres süßes Töchterlein.
Eine große Freude ist natürlich auch die Freundschaft mit Holger. Schön, wie wir ohne Streit manchmal Abend für Abend miteinander verbringen. Curry Bernd kommt auch dazu und am 08. September fahren wir zu Dritt in den Urlaub. 16 Tage Thailand, wird ein Hammer.
Unsere schöne Zeit verbringen zum gro0en Teil im Kiez und schauen Hertha bei Ivan.


Holger kennt natürlich jeder im Kiez.

Ich freue mich weiter auf alle meine Freunde und zunächst auf einen Urlaub mit zwei meiner besten Freunde.
Neueste Einstellung: 15. Agust 2009, Ich habe gelernt....
.....dass Jeans alleine hinter Vorhänge krabbeln, dass junge Frauen (die von Natur aus hübsch sind) bis zu drei Stunden brauchen zum "sich fertig" machen, dass es möglich ist, alle seine Klamotten auf links zu drehen, Ordnung wirklich nur das HALBE Leben ist, dass Mädels morgens nicht sehr schwatzhaft sind, BHs zur Not auch mit Büroklammern am Kleid fest gemacht werden können, Väter von Töchtern sensibler sein müssen im Umgang mit kleinen Macken, dass die Toilettenpapierindustrie ihre Umsätze nicht dadurch macht, was man meint (ich habe vier mal so viel verbraucht, wie normal, und zum Teil gesucht), dass nasse Handtücher im Bett nicht trocknen und das Bett nass wird, Obstsalat, wenn er nicht im Kühlschrank steht, schlecht wird...
ABER
.... ich habe gelernt, dass ich alles sowas gerne lerne und es unwahrscheinlich viel Spaß gemacht hat mit den Beiden.
Liebe Sophia, liebe Britta, Ihr seid zwei nette (und natürlich hübsche) junge Damen, es war eine bezaubernde Woche und Ihr seid immer wieder willkommen. In Eurem Berliner zu Hause.
Ich werde ab jetzt Euer herrlich herzerfischende und unbeschwerte Lachen vermissen.
Fühlt Euch gedrückt und bleibt so lieb, wie Ihr seid. Ich habe Euch lieb.

Abschied auf dem Bahnhof Lichterfelde - Ost

rein in den Zug und das allerletzte Foto.
(ich habe gelernt, dass man die SMS "wir sind gut angekommen" abfordern muss)
Alle Fotos hier
Neueste Einstellung: 15. Agust 2009, ein Feund verläßt Berlin
Am 12.08. hat Alexander Buck bei Lanni seine Geburtstags-/Abschiedsparty gegeben.
Er geht nach Nürnberg und wird dort bei Maritim Direktor. Wer also in Nürnberg was zu tun hat und übernachten muss, ......
Es ist ausgesprochen schade, dass er Berllin verlässt, da mit ihm ein kompetenter und vor allem sympathischer Kollge geht.
Andererseits gönne ich ihm von Herzen, dass er sich verbessern kann.
Da Sarah ja bekannter Maßen den August im Lanninger singt, bin ich schon etwa früher hin, um mit meinem Schätzchen noch ein Schwätzchen zu machen.

Ich bin ihr Fan.

Alex Buck, neben ihm seine Frau Danni
ein selten sympathsiches Pärchen

Und Frau Damsch Oepping benötigt einen neuen Stellvertreter.

Zum Schluß noch Abschied nehmen für ein paar Tage.
Neueste Einstellung: 9. August 2009, Mein August
Der Monat begann einhergehend mit meinem Sommerurlaub und einem Kurztripp an den Timmendorfer Strand. Klaus Zissner hatte in Scharbeutz zu seinem 70. Geburtstag geladen und wenn so ein netter Mensch einlädt, freut man sich ihn und sein Umfeld auf einer Strandparty zu erleben.
So war es auch ein wunderschönes Fest und Essen, gute Laune wie Musik waren hervorragend.
Das Abendhighlight war dann der Auftritt seiner Tochter Heike mit dem Song, "Für dich soll's rote Rosen regnen"-

Heike als Hilde Knef
Besonders gefreut habe ich mich, dass Sarah im Lanninger diesen Monat einen guten Job als Sängerin macht. Aber war mir ja klar. Ich habe sie auch schon eInige Male besucht.

Sarah Farinia,
nicht nur eine gute Stimme!!!
Der 8.8. steht ja jedes Jahr im Zeichen vieler Freunde und von Jeffrey.
Mein Fränkischer Freund Arndt Zauritz hat Hochzeitstag, ebenso ein lieber Freund aus Lüneburg, Oberstleutnant Roland Böhlke und Alexander Buck wurde 40.
Mein Lieblingssohn hatte seinen 17. Geburtstag. Wenn ich daran denke, das er als Frühchen mal wie ein Welpe auf meinem Bauch lag und jetzt Haare an den Beinen hat und einen Bart, merke ich, wie die Zeit vergeht.
Dennoch macht er uns soviel Freude.

frische 17 und Flausen im Kopf
Abends hatte dann Sanne ihren 40. Geburtstag in der Wilhelmsaue gefeiert. War auch schön, mit Sarotti die alten Bekannten wieder zu sehen.
Seit dem 07. habe ich für eine Woche Logisbesuch. Alle Fotos unter Friends (Britta und Sophia)

Heute, am 09.08. feiern wir noch in Holgers Geburtstag und den Rest der Woche verpflege ich meinen Besuch und arbeite alles das ab, was es noch mit Weile zu erledigen gilt.
Alex Bucks Abschied steht leider auch an, morgen die Barkeeper WM, am 14. mein Fotoshooting und ab 17. bin ich wieder in charge.
Neueste Einstellung: 25. Juli 2009, Carmen, Aleksandra, Julia und Rosalie
Wenn man Besuch bekommt, dann kann man was erleben. Wenn der Besuch jemanden voraus schickt auch.
Am 21.07. kam Aleksandra nach Berlin, eine bildhübsche junge Frau, die hier zur Einarbeitung für einen neuen Job in Hannover im porArte wohnte. Eine Fraundin meiner Jugendliebe Carmen. Nach zwei bezaubernden Abend mit Abschluss bei Laninger kam Carmen dann am Freitag mit ihrer Tochter Julia und Aleksandras Tochter Rosalie nach Berlin, damit die Vier noch ein schönes Berlinwochenende haben. Zum Teil mit mir.
Gestern war Ladysnight im Lanninger und wenn Jerry singt und zaubert, dann versammelt sich dort die Damenwelt. So waren wir dann auch noch mal dort und hatten einen abwechslungsreichen Abend.

Carmen und Aleksandra.

Julia, Jerry und Rosalie
Alle Bilder des Abends: Hier
Neueste Einstellung: 20. Juli 2009, Mandy geht's gut
Kürzlich erreichte mich eine Email, wann ich denn mal Zeit hätte. Ich habe mich sehr gefreut, da eine unserer Azubinen mitten in der Lehre hingeworfen hat und ich mir schon Sorgen gemacht habe, ob sie denn Ihren Abschluss wenigstens woanders macht.
Nach kurzem Hin und Her hatten wir einen Termin und Mandy hat mich im Hotel abgeholt.
Da war ich völlig baff. Aus einer zierlichen hübschen Teenagerin ist eine bezaubernde Frau geworden. Ein Umstand, der auch allen anderen auffiel und ich zum Helden wurde. Wenn man so abgeholt wird, wächst man auch noch ein Stück.
Wir waren bei Lanni Cocktails schlürfen und hatten stundenlang keine lange Weile und ich hatte einen ausgesprochen netten Abend mit einer entzückenden jungen Frau. Sie hat einen guten Job, macht ihre Prüfung und ich hoffe, findet auch bald mal wieder den jungen Mann, der ihr der Partner im Leben ist, der sie auch auf Händen trägt. Tja, da merke ich, dass ich doch älter werde.

Ist doch bezaubernd. Zudem hatten wir schönes Wetter. Zum Glück, was ja auch für das Bekleidungskonzept sorgt. Ich habe dann im Laufe des Abends aufgehört zu stottern.
Bei Lanni gibt es auch immer "Leckeres" und was Mandy mich nicht verzaubert hat, hat Jerry, the Gangsta, dann dann erledigt.

Ich war auch geblendet.

Am Nebentisch habe ich dann noch einen alten Bekannten getroffen. Oliver Dunk, Berliner Radiourgestein und hatte rundum einen schönen Tag. Zumindest freue ich mich sehr, dass es Mandy gut geht.
Neueste Einstellung: 05. Juli 2009, News from Heiko
China liegt inzwischen weit hinter mir und weit vor mir. So konzentriere ich mich auf Berlin, mein Umfeld und die nahe Zukunft. TEATRE PROARTE wird das neue Projekt, auf das man gespannt sein kann.
Was mich besonders freut, in den letzten beiden Tagen hatte ich sympathische Abende mit Sarotti. Jeffrey ist auf Radwanderfahrt, Julia arbeitet rund um die Uhr, Sarah hat Gigs irgendwo und so hat mein kreativer Geist Zeit für kreative Ergüsse.
Am 26. Juni war ich eingeladen zu einem Fest der Bürgermeister - Reuter - Stiftung im Wedding.
Herrlich, ich habe reichlich ehemalige Kollegen der ARWOBAU wieder getroffen. Und natürlich meinen ehemaligen Chef, Wolfgang Huber.

Ich habe ja leider wieder angefangen zu Rauchen. Herr Huber nie aufgehört.
Es war ein sympathischer Abend und die MIZO Boys haben die Musik gemacht. Wie früher.

Nun freue ich mich auf Jeffrey, meine Mädels, Carmen mit Tochter Ende Juli sowie einer Freundin und auf meinen Logisbesuch im August.
Anfang August feiert Heikes Papa, Klaus Zissner, seinen 70. Geburtstag und ich freue mich auch auf ein paar Tage am Timmendorfer Strand.
Wer mich besuchen möchte, der Juli ist nicht so arbeitsintensiv, ich freue mich über ein Tässchen Kaffee und ein Schwätzchen.
Neueste Einstellung: 20. Mai 09, und es schließt sich der Kreis
Die wichtigen Frauen in meinem Leben, wie meine Mutter, meine Schwester, meine Frau Sarotti, Vera, Carmen, Susanne, meine Nichte Julia, Julia meine "Tochter", Sarah, meine "Tochter" selbst Petra (siehe folgenden Bericht) sind wieder aufgetaucht bzw. durchgehend present.
Eine fehlte.
Durch die letzten Klassentreffen bin ich auf www.stayfriends gelandet und habe da so rumgesucht und die Lücke geschlossen.
1987 lernte ich eine bezaubernde junge Frau kennen. Ich war 26 und sie war 18. (ich mag junge Frauen). Wir verlobten uns und wollten heiraten. Aber so ganz junge Damen haben natürlich noch andere Pläne im Leben, ...ist schief gegangen bzw. hat nicht sollen sein. Marit hat meine Zeit bei Fa. Koch und bei Quelle und zuletzt im Hotel Ambassador (meine erste Stelle als Hoteldirektor) begleitet.
Und nun, 18 Jahre später haben wir auch wieder Kontakt.
Hinter sieben Bergen, bei den sieben Zwergen, in Alfeld / Leine lebt sie heute . Mit einem Freund, geschieden und einem (heute) 12 - jährigen Sohn, der zwischen Berlin und dem ländlichen Niedersachsen pendelt.
Ich habe mich sehr gefreut, eine wie früher fröhliche Frau am Telefon wieder gefunden zu haben und freue mich noch mehr, demnächst auch mit ihr ein Wiedersehen zu begehen.
Nachdem ich aus China wieder da bin. Darauf freue ich mich auch.

Unsere Verlobung (für Fotos hier rauf klicken)
Man achte auf meine schlanke Figur, ich war mal spack.
Neueste Einstellung: 16. Mai 09, unglaubliches Wiedersehen
Ich wurde am 06. Oktober, Freitag, 1961 morgens um ca. 6:00 Uhr, in der Bartelstraße 12, - 2. OG zu Hause geboren. ich war das 10.000 ste Baby der Hebamme Bachmann. Meine Schwester Jacqueline ist ebenfalls eine Hausgeburt (drei Jahre später).
Die Bartelstraße lag/liegt in Mitte hinter dem Kino Babylon und liegt im ehemaligen sogenannten Scheunenviertel.
Ich bin also ein richtiger Berliner. Das Haus in der Bartelstraße war ein Altbau (gibt es nicht mehr) und hatte noch Außentoilette und kein Warmwasser aus der Wand. Mit im Haus wohnten Familien, die man (meine Eltern und Großeltern) über Jahre in der Hausgemeinschaft kannte. Unter anderem schräg unter uns eine Familie namens Sassenhagen. Der rote Hans (der Haare wegen) und Ulla waren ein, meinen Eltern gleichaltriges Ehepaar, die nun ebenso zur Hausgemeinschaft gehörten wie die vielen anderen. Mit einem damals fast dreijährigen Sohn bekamen sie im April 1962 ein Mädchen. (sechs Monate nach meiner Geburt) Petra.
In damaligen Hausgemeinschaften half man sich aus, so gut es ging und der Babykorb, in dem ich meine ersten 6 Lebensmonate verbrachte, ging über zu Sassenhagens, für Petra.
So wurden wir zusammen in Kinderwägen verfrachtet, wenn die Mütter gemeinsam irgendwo hingingen und verbrachten die ersten Jahre gemeinsam in Wannen, Bettchen, Buddelkisten (auf dem Hinterhof der Bartelstraße) wechselseitig in den anderen Wohnungen und waren wie Geschwister.
Als das Haus abgerissen werden musste, wir waren Fünf, zogen unsere Familien um an den Starußberger Platz nach Friedrichshain und sowohl Familie Sassenhagen wie wir wohnten dann in der Lichtenber Straße 13. Wir im 10. OG, Sassnehagens im 8. Og. Wieder zwei Treppen unter uns. Und wieder war das zu Hause des anderen fast gleich mit dem eigenen. Der Spielplatz der gleiche und das sich entwickelnde soziale Umfeld ebenso. Petra und ich verbrachten dann auch die meisten Tage zusammen, so wir gemeinsame Freizeit hatten
1968 wurden wir am gleichen Tag eingeschult. Ebenso mit Torsten Hilse, der in der 7. Etage wohnte und ein ähnlicher Kindeskamerad wurde.
Allerdings kamen die beiden in die "a" Klasse und ich in die "b". Später mischten sich dann in einigen Fächern die Klassen und wir waren wieder zusammen aber der morgendliche Schulweg und die Nachmittage waren wieder Zeiten, die wir viel miteinander verbrachten.
Die Normalität lies es zu, dass wir sogar bis fast zum 14. Lebensjahr auf dem Wannenrand des anderen zum Quatschen saßen, während der/die anderere badete. Die Vertrautheit führte zu einem eher geschwisterlichen Verhältnis und man kam gar nicht auf die Idee, dass der / die andere ja andersgeschlechtlich war. Was auch dazu führte, dass wir uns gegenseitig berieten, wenn es um die ersten Techtelmechtel ging.
Auch unsere Jugendweihe hatten wir gemeinsam und saßen hintereinander bei der Feierlichkeit.
Wir teilten Freude und Freunde wie Traurigkeit und Familien.
Nach Schulabschluß sollte das aber nicht enden. Wir lernten beide Kellner. Petra zwar im Operncafe und ich im TV Tower und Ganymed aber die Berufsschule war die gleiche und der Weg dahin führte uns beide auch dann wieder wöchentlich zusammen.
Mit 17 in der Disco kam Petra plötzlich auf mich zu, nahm mich zu einem langsamen Tanz auf die Tanzfläche und gab mir einen intensiven Kuss. Als ich sie dann fragend ansah und es selbstverständlich war, alles mitzumachen, sagt sie nur kurz, "danke, ich muss den Typen dahinten eifersüchtig machen, der traut sich sonst nicht, mich anzuquatschen." "Ach so." Damit war der Fall für mich erledigt und ich wusste, wenn ich mal solche Hilfe benötige, dann weis ich wo.
So herrlich vertraut war dieses Verhältnis, dass unsere ersten 18 Jahre geprägt hat.
Am 03. Oktober 1979 wechselten wir dann nach West Berlin und durften für Jahre nicht mehr in die DDR einreisen. Und mit den Jahren verblassten auch Erinnerungen, unerfüllbare Wünsche auf ein Wiedersehen wurden verdrängt und unser neues spannendes Leben half auch über den Verlust der nahen Vergangenheit hinweg.
In den vergangenen 30 Jahren habe ich dennoch versucht Petra ausfindig zu machen. Trotz Internet ging es nie und ich habe oft an meine "Kindheits- und Jugendliebe" (platonisch) gedacht.
Im letzten Jahr im Spätherbst hatte dann die "b" Klasse ein Klassentreffen und einige der "a" Klasse bekamen dies mit und organisierten ebenfalls eines.
Daraus resultierend kam eine kleine Gruppe erneut zusammen und da wir in dem Haus der Lichtenberger Straße sozusagen klassenübergreifend befreundet waren, war eine meiner eh. Klassenkameradin, Viola, in dieses Treffen involviert. So rief sie mich am Donnerstag an und erzählte mir davon und ob ich Lust hätte dazu zu kommen, ich würde auch einige kennen. Und Petra Sassenhagen käme eigens aus Lüneburg, wo sie seit vielen Jahren lebt.
Ich war sofort ganz aufgeregt und wir vereinbarteten Stillschweigen, da ich zu 17:00 Uhr noch nicht konnte und nachkommen musste.
Um 18:30 Uhr war es dann soweit. Ich war noch mit Sarah, die am Rüdesheimer Platz zum Weinfest auftrat, unterwegs und sie setzte mich am Alex ab. Dann ging ich ins "Olle Bolle" unter dem Fernsehturm hinein und ging auf eine kleine Gruppe zu, die dort saß und mich verwundert ansah, weil ich auf den Tisch zusteuerte. Alleine die Frage von mir, wer denn hier aus Lüneburg sei, hat dann alles gelöst. Petra sieht aus wie früher. Eine hübsche Frau und und die Tänenumarmung hielt fast bis morgens um halb vier. Wir ließen kaum voneinander los und brüskierten schon beinahe die Runde, weil wir nicht voneinander lassen konnten.
Es ist schon erstaunlich, wie mit einem Loch von 30 Jahren eine alte Vertrautheit mit einem Mal so da ist, als gäbe es nicht eine Unterbrechung. Und alles war so wie immer. Narürlich hatten wir viel zu erzählen. Aber auch Torsten Hilse war da mit Ehefrau, Tina Ritzrow, unsere Wohungsnachbarin aus damaligen Zeiten und auch "a" Klasse, einige andere Mädels und Viola. Der Zug durch die Kneipen ist nicht wert beschrieben zu werden, wichtig ist nur, .... wir haben uns wieder gefunden und das war wunderschön. Ich bin immer nocht total berührt und empfiinde ein richtig glückliches Gefühl.
Das Leben meint es gut mit mir und ich bin unendlich dankbar.
In dem Bybkorb lagen dann noch Ihr Bruder, meine Schwester, Petras inzwischen 27 jährige Tochter und sie besitzt ihn immer noch.

29 Jahre, 6 Monate und 14 Tage später. Herrlich!!!
Weitere Fotos hier!
Neueste Einstellung: 3. Mai 09, Eine gute und eine schlechte Nachricht
Die Gute zuerst: Am 31.12.08 hatte ich 103 KG auf die Waage gebracht (zunächst nicht so gut) aber gestern hatte ich 85 KG, heißt: 18 KG in vier Monaten.
Jetzt die schlechte Nachricht. Ich habe Silvester wieder begonnen zu rauchen. Ich schäme mich und wer früher meine Berichte bekommen hat, der weis, wie sehr ich es genossen habe, nicht zu rauchen. Noch 6 KG (einmal die 79 sehen) und ich höre wieder auf. Dann können gerne wieder ein / zwei Kilo rauf und alles ist gut.
Leider habe ich lange nichts hier rein geschrieben. Allerdings, ich sollte zum 01.04. eine sogenannte 25 Tausender DSL Leitung bekommen. T-Home und Internetflat.
"Sagen Sie Ihre, Nummer!, ...ist dies richtig, was ist Ihr Problem?", man wird weiter verbunden und spricht mit bis zu 6 Perosnen bei der TElekom. Bis beim letzten Durchstellen (nach 1,5 Stunden) die Stimme sagt: "...alle Plätze belegt, versuchen Sie es später noch einmal!"
Das tagelang und bis zum Platzen der Halsschlagader.
Schade, dabei ist wieder soviel geschehen.
Erstmal ein kräftiges "Happy Birthday" Julia meine Schloßtochter wird heute 24. Ich habe sie kennen gelernt mit 19. Tolle junge Frau.
Nancy hat Ihren, darf man sagen, da sie auch so eingeladen hat, 40. gefeiert.

Im Restaurant "Eselin von A", warum das so heißt, weis ich nicht aber es war ein netter Abend.
Ihren Hundertsten haben Danni und Christoph im Wiener Stübl gefeiert. Alleine dann im proArte mit Dinner im Atelier und ..... in einer Juniorsuite.

Liebe Freunde, die wir auch am 30.04. im Weißen Rössl wieder gesehen haben. Christoph hat auf ein Neues zum Tanz in den Mai den Faßanstich versemmelt.
Aber Sarah hat gesungen und ich war happy. (siehe youtube)
Mein süßes Gesangskind tritt im Mai in der CheckPoint Bar im proArte auf. (Do-Sa, ab 21:00 Uhr)
Einen Tag vor dem Tanz in den Mai, war sie aktiv auf einer MECS Veranstaltung. Bei T-Systems im Meilenwerk hat sie mit Markus Nowak und Juliane Lahner gesungen. (siehe auch youtube)
Ein highlight der letzten Wochen war mein Tripp nach Mallorca in das Maritim Galazzo bei Paguera. Vier Tage,.... aber mit Zochs war es ein sympathischer Ausgleich.
Und nochmal Zochs, der Buschmann, Bruder von Bernd, Ralf und Holger war aus Canada für drei Wochen in Berlin. Was der alles mitgenommen hat, ... unglaublich.
Ostermontag hatte ich noch einen sympathischen Familienausflug nach Zossen mit Draisine fahren. (Passwortgeschützt, Anforderung über Kontaktformular)
Ansonsten macht die Arbeit immer noch viel Spaß, wir sind mit einer Team Challange schwer ausgelastet und arbeiten fleißig, obwohl die Stimmung und der Umsatz nicht so berauschend sind.
Wer mich mal besuchen möchte, ich freue mich über jeden. Neue Projekte jetzt wieder regelmäßig.
Neueste Einstellung: 15.03.09: public diary, ITB und Hertha BSC
Die ITB ist mit dem heutigen Tage vorbei und man fragt sich, "quo vadis?", du Finanzkrise? Irgendwie ist die Messe auch nicht mehr die Messe, die ich von früher her kenne. Oder ich werde nur älter und die handelnden Personen ändern sich. Am Mittwoch war ich mit Zina (VAkfr. Azubi) und Nadja (Stud.Prakt.) auf der Messe, um für MECS Messecaterings zu akquirieren. Der Erfolg war nicht schlecht, doch muss ich zugeben, dass der menschliche Teil mit uns Dreien das angenehmste am Tag war.
Der Abend stand dann unter dem Zeichen der ITB Malediven Party bei uns im Haus, die unser Freund Henry Waltz bereits zum vierten Mal hintereinander im proArte durchführt. (siehe Maritim, Malediven)
Donnerstags lädt Maritim traditionell um 16:00 Uhr zum Champagnerempfang ein. Und täglich grüßt das Murmeltier und es liegt wohl an der allgemeinen Stimmung, dass es so runter gespult wurde. Euphorie sieht anders aus aber es gibt auch kaum Gründe dafür. Wenigstens habe ich ein paar alte Freunde wieder getroffen. Andreas Popp nach über einem Jahr (er wird im Sommer 50) und Ronald Starke, der jetzt Operation Developement Manager bei Design Hotels ist.
An anderer Stelle ist Euphorie jedoch deutlich spürbar. Kann Hertha Deutscher Fußballmeister werden? JAAAA! Wer seine Spiele so gewinnt wie Hertha, hat zumindest alle Chancen. Gestern war ich mit meiner Fußballtochter Nadja gegen Leverkusen im Stadion. Sie wollte danach noch weg gehen und hatte sich schon mal für den Abend gedressed und ich war heilfroh, dass wir VIP Logen Karten hatten. 500000 Männer haben sich den Kopf verdreht, als ich mit ihr da aufschlug. Mich hat das Fieber auch ergriffen und ich würde mich riesig für die Stadt und als Hertha Fan freuen. Ich kenne den Herrn Dieter Hoenes nicht persönlich aber mag ihn nicht ob seiner Medienpräsenz, die mir dieses Gefühl vermittelt hat. Jedoch, verdient hat auch er es nach den vielen Jahren Arbeit. Zudem finde ich, ist der neue Trainer Lucien Favre ein total sympathischer Typ. Ich drücke die Daumen.

Ab jetzt freue ich mich auf Donnertag, da fliege ich nach Mallorca und bin im Galazzo Maritim ein paar Tage mit Heike und Holger Zoch zusammen. Den Samstag muss ich woanders wohnen, da man dort überbucht ist, freue mich aber, dass ich Toni Fleck auf der Messe getroffen habe. Sie ist inzwischen Sales Mng bei Blau Hotels und ich werde mich dann dort einquartieren und mit der eh. Studentischen Praktikantin aus Zeiten bei Hostess Agency ein Tennismatch machen.
Nach dem Fußball hatte ich noch zwei sympathische Abendtermine. Danni und Christoph Schobesberger haben im Wiener Stüberl, bei Hansi, ihren 100 sten gefeiert. (45/55). Viele alte Bekannt wie Lilo Pfitzmann, Charikla Baxevanos oder Peer Schmidt waren zu treffen. Ich war mit Sarah dort (Uhlandstraße), da sie abends eigentlich auf der after show party von Carmen Nebel singen sollte, bei der wir das Catering im BMW Haus am KuDamm tätigten. Das war unsere Unterbrechung bei der Wiener Party, die für Sarah aber wieder viele schöne Bilder gebracht hat.

Mein leibliches Kind, Jeffrey, war eine Woche in Paris. Die Fotos sind allerdings auf seiner Homepage, jeffz.de, zu sehen.
Eine Nachricht gibt es noch die mich mit einem gemischten Gefühl berührt. Mein sympathischer Kollege aus der Stauffenbergstraße, Alexander Buck, wird das BER verlassen. Schade zum einen. Zum anderen freue ich mich für ihn. Er wird ab September Direktor im Maritim Nürnberg. Ein Grund, sich zu Weihnachten mal den Christkindlmarkt anzusehen.
Neueste Einstellung: 03.0109: public diary,Askania Event, happy day
Ich komme gerade von Lanni und freue mich, dass wir uns so ein bischen wieder vertragen haben. Leider war es sehr heftig damals und es wird noch Zeit vergehen, um neues/altes Vertrauen wieder aufzubauen.
....aber, ... es war im Vorfeld ein sympathisch schönes Revival für mich. Wir haben einen Abend becatern dürfen, in den Hackeschen Höfen. Bei der einzigen Berliner Uhren - Manufaktur, die hochwertige Zeitmesser produziert und eine sehr interessante Historie hat.
Da ich schon einige Stunden vorher dort war, bin ich auf den Spuren meiner Kindheit etwas in der Gegend eben dieser lustwandelt. Unter anderem ins St. Hedwigs Krankenhaus, in dem ich vor über 40 Jahren fünf Mal operiert wurde.
Der Kick des Abends war jedoch ein anderer.
Vor 30 Jahren durfte ich als Page im Hotel Schweizerhof allabendlich, wenn Frau Nadja Tiller von ihren Auftritten im Theater des Westens heimkam, ihre Blumen auf die Suite tragen.
Wenn Walter Giller, ihr Ehemann, da war, war dies immer ein besonderes Highllight. ein Mann mit einem Humor, bedsonderer Art. Was mich faszinierte, war sein After shave. Seit dem nutze ich dieses "Givenchy Gentlemen" und muss jeden Morgen praktisch an diese Beiden denken.
Heute bekamen sie den Askania Award, Uhren und Ehre ... und ich hatte die Möglichkeit, in all dem Trubel, ein nettes Pläuschen mit den Beiden über vergangene Zeiten zu führen. Mit zwei Urgesteinen deutscher Filmgeschichte.

Die Laudatio hielt ein ebenso netter Schauspierler, Armin Rhode.

Gestern war ein ähnlich denkwürdiger Tag. Da hatten wir die Urgesteine deutscher Big Bands im Haus. Max Greger und Hugo Strasser.

Wenn ich mit meinen Azubis darüber spreche, die damals noch Rückenmark waren, wissen die natürlich nicht, um wen es sich da handelt. Ein Umstand, der mir aufzeigt, dass ich älter werde. But... so good, I love this emotions.
Nachtrag zu Clara, nämlich versprochene Fotos
Jeffrey war heute zum Friseur im Hotel und wir haben dann mit Clara zu Abend gegessen.
Nette, intelligente, junge Frau.... und süß.


Neuste Einstellung vom 24. Januar 2009
Nun ist das neue Jahr schon fast wieder einen Monat alt und ich habe weder resümiert noch für 09 alles Gute gewünscht. Allerdings waren die Wochen rund um Weihnachten und Silvester sowie danach, recht voll mit Aktionen und Erlebnissen.
Das wohl berührendeste war der Verlust unseres Freundes Lutz Lohs am 28.12.08, da ist einem kaum nach Silvester feiern. Und wie das Leben so ist, es geht weiter. Irgendwie ganz normal. Die Beisetzung am 23. Januar 09 war dann ebenso schwer.
Neben meinen beiden Adoptivtöchtern, den es scheinbar ganz gut geht, Julia hatte erst kürzlich gsmst, dass sie Brad Pitt betreut und Tom Cruise (vor einem Jahr smste sie mir, was für einen g... Hintern Will Smith hat) und Sarah bastelt fleißig weiter an ihrer Gesangskarriere, hat auch Jeffrey inzwischen die neue junge Frau in unserem Leben vorgestellt.
In den kurzen Pausen, in denen die beiden nicht aneinander kleben, habe ich Clara dann auch zwischendurch sprechen können. Spaß, es ist süß, wie die beiden sich mögen. Eine ganz reizende junge Frau. Dass sie auch besonders hübsch ist, versteht sich von selbst. Dazu ein Hamburger Dialekt und ein aufgeschlossenes intelligentes Wesen. Also schon mal kooptiert in der Family. Foto folgt.
Obwohl die Nachrichten wenig Freude machen und das Wort Wirtschaftskrise auch seine Leibhaftigkeit in unserer Branche zum Tragen bringt, macht die Wahl von Barack Obama wieder Mut für Toleranz bei den Menschen.
Als Optimist gehe ich als 2009 an und hoffe, dass wir mit fleißigem Verkauf, Zimmer und MECS vorantreiben können.
An jedem zweiten Donnerstag, wird es eine neue Runde geben mit einigen Freunden, das erste Treffen ist in der CPO geplant. Für alle "Kumpels" die das lesen. Kahlisch Sisters, der lustige Holger, Eddy, Curry Bernd, evtl. Fädel Conny, Bank Heinz und einige weitere Begleiter aus dem langen Leben.
See you, das erste Mal am 12. Februar 09, proArte, Bar.
Neueste Einstellung vom 15.12.08 Wow, was für eine Woche
Irgendwann habe ich mal geschrieben, dass wenn man nichts erlebt auch nichts mitteilen kann. Wenn man viel erlebt, dann hat man teilweise Zeitprobleme, dies nieder zu schreiben. Was sehr schade ist / sein kann.
Vergangene Woche habe ich mir Donnerstag und Freitag frei genommen. Zum einen, da ich am Wochenende beide Tage arbeiten musste und zum anderen, da ich mit Sarah Farinia, meiner inzwischen wie „Adoptivtochter“ funktionierenden, Reisebegleiterin nach Hamburg zum König der Löwen fahren wollte. Und getan habe. Wir bekamen Expedientenkarten (Reihe 9, Platz 1 und 2, super Plätze, schönen Dank an Herrn Coselli) und eine bevorzugte Unterbringung im Reichshof. (siehe „ich habe den Yeti gesehen“)
Also frohgemut auf, auf nach Hamburg. Ich war mit Sarah zu 12:30 Uhr am Bhf Friedrichstraße verabredet und musste noch ein Ticket für sie kaufen, da Frau Köhn versehentlich nur eines bestellt hatte und ich will an dieser Stelle mal verzichten zu erläutern, was mir alles so einfällt, wenn man die Bahnmitarbeiter im Reisezentrum so beobachtet. Auf jeden Fall waren DREI Personen vor mir und ich stand da, bei vier besetzten Schaltern, fast 30 Minuten. Als ich ran kam, war der Typ nicht glücklich, dass ausgerechnet ich an seinen Schalter kam.

Gemeinsame Plätze gab es nicht mehr, also haben wir im Speisewagen die ersten 1,5 Stunden unseres Tripps verbracht und ein zweites Frühstück genossen. Schwups waren wir da und Sarah ist, wie glaube ich alle Kinder, rein ins Zimmer, Tasche in die Ecke, mit Schuhe an auf’s Bett und Handy tippen. Spielen Smsen, ich weis es nicht genau. Wobei, so mittendrin frage ich sie, was sie gerade macht. „Ich spiele blasen üben“. Ich habe erst komisch geschaut aber als sie mir dann sagte, dass sie zwei rosa Bälle hat, musste ich mal wie ein Pappa gucken, damit ich nicht
durcheinander gerate.



Auf jeden Fall haben wir den Nachmittag über gegammelt und, uns dann etwas in Schale geworfen und sind mit dem Taxi zu den Landungsbrücken.
Alleine dieser Vorgang hat schon was. Man sieht von einem Elbufer auf der anderen Seite das illuminierte Theater mit Panoramarestaurant und fährt im 10 min Rhythmus auf die andere Seite.
Im Theater integriert, es handelt sich um das ehemalige Buddy Holly Musical Theater, ist ein Restaurant integriert, in dem man vorher essen kann, was wir leider nicht wussten und uns mit einer Brezel behalfen. Wenn es was anzumerken gibt, dann,


dass der Service völlig unterbesetzt war und man ewig auf ein Getränk wartet. Die verlieren da richtig was an Umsatz.
Wenn der Vorhang aufgeht und Rafiki den ersten Song auf Suhaeli singt (der ewige Kreis), dann kommt einem die Gänsehaut über den Körper. Super Stimmen, ein Bühnenbild voller schönen Farben und sensationellen Aufbauten, die Figuren mit Liebe gestaltet und die Lieder, so wie man sie kennt. Alles in allem, ein MUSS für alle Musicalfans.
Abends in der Bar haben wir dann noch einen Cocktail genommen und sind voller angenehmer Erinnerung ins Bett.
Nach ausgedehntem Frühstück auf dem Zimmer, (Kids pennen auch mindestens so lange, bis man sie weckt) haben wir einen herrlichen Stadtspaziergang durch Hamburgs Innenstadt gemacht und zum Abschluss eine Hafenrundfahrt. Ich war schon so oft in Hamburg aber habe mich noch nie dem Sightseeing hingegeben. Ich kannte nur, was alle Touristen kennen. Reeperbahn und Geldautomaten. Haben wir diesmal ausgelassen.

Ein Highlight haben wir uns dann noch gegönnt, als wir das Museumsschiff, San Diego ansahen, welches im Hamburger Hafen lag.

Freitagabend war dann noch ein Bier bei Hasi angesagt, da Petko dort spielte und ich ihn Sarah vorstellen wollte. Gesungen hat sie nicht, auch, weil sie eine ziemliche Erkältung hat (ein Bisschen ist sie selber Schuld, ich habe ihr mehrfach angeboten, ihr die Brust mit Wick Wapurup einzureiben, aber wer nicht will...).
Da Sarah bei mir schlief sind wir mittags los. Sarah nach Hause und ich zur Arbeit.
Martin Kunze, der halbe Brathahn, war mit 8 Amerikanern zum Famtripp da und ich habe natürlich etwas gesäbelt.

Noch viel schöner, den Nachmittag und Abend hatte ich so wie geplant auch mit Carmen Delbrück und ihrer süßen Tochter Julia verbracht. Mit Carmen, meine erste große (zunächst unerfüllte) Liebe verbindet mich inzwischen eine 33 Jahre währende Freundschaft. Es ist etwas Besonderes, wenn wir uns vertrauensvoll in den Arm nehmen können und uns austauschen in einer Art, die sehr schön ist. Und das, obwohl wir uns sehr selten sehen. Julia, 10/11 Jahre alt, ist ein sehr süßes Kind und der alljährliche Bummel über den Weihnachtsmarkt am Gendarmenmarkt war auch so schön wie alljährlich. Im Hotel de Rome waren wir auch kurz, da Carmen es sich mal ansehen wollte. Leider haben wir Julia, meine Lieblingstochter nicht getroffen. Wobei, nachmittags rief sie an und wäre beinahe auch noch im Hotel vorbei gekommen.

(Fehlt mir ganz schön, mein Liebling, sie arbeitet so viel, dass für mich irgendwie kaum Zeit mehr bleibt.)
Parallel kamen überraschend Sarahs Eltern nach Berlin und sie haben zu dritt entschieden, im Atelier zu essen. So turnte ich zwischen Famtripp, Sarah und Carmen hin und her.
Als alle weg waren und ich eigentlich hundemüde nach Hause wollte, führte mein Weg mich noch zum Potsdamer Platz. Jörg, Astrid, Schmidti mit Frau und Kalle mit Freundin waren in der Jodelbude an der Rutschbahn. Unglaublich, was da drin los ist. Hüttenzauber ohne Ende und die Leute stehen an, um rein zu kommen.

Der Sonntag war dann entspannter. 30 Konzertreisende haben im Atelier zu Abend gegessen und ich habe meine Weihnachtsshow aufgeführt. Da Carina leider nicht mehr zur Verfügung steht, hat meine Fussballtochter Nadja den bezaubernden Engel gegeben. Dass sie hinreißend aussah, muss ich ja nicht extra erwähnen. Am liebsten würde ich diese Show mit Nadja regelmäßig machen.

Nächstes Jahr werde ich das Ganze optimieren und wir werden diese schöne Weihnachtsgeschichte erneut inszenieren.
Soviel vertraute, geliebte und hübsche Weiblichkeit so geballt um mich rum. Das war eine herrliche Hammerwoche. Allerdings glaube ich, kommt gerade eine neue weibliche Person in unser Privatleben. Jeffrey hat eine neue Freundin. Clara,... auch ein hübscher Name.
Ach ja. In meinem privvate diary habe ich heute als letzte Sätze wie folgt geschrieben:
Ich bin ein Glückspilz. Das Leben meint es super gut mit mir und ich bin umgeben von vielen lieben Menschen.
Neuer Eintrag vom 08.12.08 trauriger Tag
Und zurück zur Tagesordnung!
Kann ich nicht und vor allem......, will ich nicht:
Wenn Menschen uns verlassen, mit denen wir fast täglich Umgang hatten, mit denen wir zusammenarbeiteten (egal ob immer gerne), wenn einem zumindest eine Grundvertrautheit verband und man privat herzlich über die gleichen Sachen lachen konnte, dann ist das ein Schock.
Wenn es dann noch so überraschend geschieht wie im Falle unserer Kollegin Frau Evelyn Uhse, die mit nur 59 Jahren am Freitag, den 05.12.08 plötzlich an Herzversagen verstarb, dann kann man das erst mal gar nicht begreifen.
Neben dem, dass ein Mensch, der so urplötzlich und völlig unerwartet aus dem Leben verschwindet, ein riesen Loch hinterlässt, gilt die Anteilnahme natürlich auch ihrer Familie. Erst kürzlich war Frau Uhse mit ihrer Tochter und der von ihr so geliebten Enkeltochter bei uns im Hotel und es war so sympathisch mit anzusehen, wie glücklich sie war, Ich wünsche mir von Herzen, dass es ihr gestattet ist, als Schutzengel für ihre Familie wirken zu dürfen.
Ich wünsche niemanden den Tod. Dennoch, an solchen Tagen, wie auch am Todestag unseres, leider ebenso viel zu früh verstorbenen Kollegen Henry Gneuss, denkt man nach über Verbrecher, Mörder, Menschenverachter und Charakterschweinen, die sich bester Gesundheit erfreuen und ist ohnmächtig bei dem Gedanken, wenigstens noch hätte sagen zu können, „...hey, du, du bist ein netter Mensch.“
Ich wünsche mir den nötigen Respekt von allen Menschen, die sie kannten, der Frau Uhse gebührt und ein Andenken, dass einer Person gerecht wird, die ein Stück weit Urgestein des Berliner MaritimSeins war und eine Begleiterin vieler Maritimer. Mal nur als Mitarbeiter, mal sehr eng, mit vielen freundschaftlich und vor allem, mit niemanden verfeindet. Was immer alles manchmal zu Auseinandersetzungen führte; es rückt sofort absolut in den Hintergrund und sollte uns nachdenken lassen, wie ich mit meinen Mitmenschen eigentlich täglich umgehe.
Ich war nie Frau Uhses bester Freund aber habe den wechselvollen Respekt, den wir uns beide gegenseitig gönnten, immer sehr genossen.
Liebe Frau Uhse, in meinem Herzen und Andenken haben Sie einen festen Platz.
Neuer Eintrag vom 26.11.08 Der Weltrekord
"Eih Alter, is dit Messer schwer!"
Vor ein paar Tagen hatte ich eine Veranstaltung mit vielen jungen Damen. Natürlich habe ich in Golftrainermanier den Damen versucht beizubringen, auch den Säbel schwingen zu können. Inkl. Körpertraining. Dabei sagte eine zu mir, ... genau diesen Satz oben. Heute, einen Tag später, nach dem Weltrekord, habe ich so einen Muskelkater, dass mir diese Einleitung einfällt.
Der Weltrekord
Irgendwann vor einigen Monaten bekamen wir mitgeteilt, das der Maritim Ideenmarkt in Berlin stattfindet. Eine Maritim Hausmesse, die von Gunnar Bergemann, dem sympathischen Eventverantwortlichen aus dem Darmstädter VKD, mit wechselnden Themen und in wechselnden Destinationen organisiert wird.
Etwas später, eines Abends, saß ich mit Marcell Kästner unserem F&B allrounder und Dieter Bergmann, dem Berliner Verkaufsdirektor in unserer Bar zusammen und wir brainstormten über highlights, mit denen wir auf dem Ideenmarkt unsere Berliner Häuser auch ideenreich präsentieren können.
Es kam dabei heraus, dass wir Nippeldippen und Champagnersäbeln anbieten werden und wussten an diesem Abend noch nicht, was wir da taten.
Nippeldippen erkläre ich bei den Fotos und das Champagnersäbeln?....!
Im Frühjahr war ich in Frankreich und wurde zum Chevalier de Champagne ernannt und erhielt einen von 10 Säbeln des Hauses „de Saint Gall“. Zudem wurde ich Ambassador (Botschafter) de la maison de Saint Gall.(Film folgt). Titel, die meine Anrede als Laird of Caithnes (Scotland) super ergänzen.
Man kann, wenn man den Flaschenhals richtig trifft, mit seinem stumpfen Säbel den Korken samt Flaschenhals abschlagen und es verbleibt die kopflose Flasche und völlig ohne Splitter.

Nun dachten wir, wenn ein Weltrekordversuch in der Einladung steht, dann sprechen wir auch reichlich Gäste an, die uns besuchen und wir können unsere Dienstleistung und Kreativität, auch und gerade für MECS, präsentieren.
Also nahm ich mit dem Guinnes Buch der Weltrekorde auf und hatte bis zum letzten Tag unzählige Absprachen, Hin- und Her - Mails sowie wechselnde Vorgaben.
Nachdem ich dann meine Beiträge bezahlt habe, waren die dann aber auch etwas gefügiger.
Man muss einen Rekordversuch beantragen, formulieren und beschreiben. Dann durchführen und dokumentieren. Wenn man alle Bedingungen erfüllt hat, was wir haben, bekommt man eine Urkunde und erscheint (so nicht einer morgen die Nummer toppt) im nächsten Buch der Weltrekorde und im Internet.
So habe ich mir 9 der hübschesten Azubinen aus dem proArte gesucht, die süßen Mäuse als Engel und Weihnachtswoman kostümiert, gebrieft und sie waren alle eine sensationelle Assistenz.
Vielen Dank an hinten: Nadja, Inga, Tatjana, Christine, Joy
vorne: Anne, Sabrina, Mandy, Lavinia. Ihr wart nicht nur super niedlich, sondern auch hochprofessionell.

So standen wir dann am 25.11.08 um 18:50 Uhr erwartungsvoll auf der Bühne und nahmen kollektiv die Anmoderation von unserem Regionaldirektor, Herrn Bernhard Dohne zur Kenntnis. Ich glaube, ich war der einzige, der nicht aufgeregt war und los ging es.
Ich hatte bei Guinnes angemeldet, dass ich 100 Flaschen in unter 10 min öffnen werde. Für den Fall, dass mir eine Flasche explodiert oder sonst was passiert, habe ich 114 Flaschen bestellt, die auch in den Truhen auf der Bühne standen.
Da 2005 jemand in Canada 21 Flaschen in 1 Minute gesäbelt hatte, und dies als world record registriert war, hatte ich mir kurzfristig eine Dritte Zeugin und Zeitnehmerin besorgt und wollte in Minute 6 des Rekordversuches probieren, mehr als diese 21 Flaschen zu köpfen.
6, weil dies meine „Glückszahl“ ist (ich bin an einem 6. geboren und mag 6) und das war für diesen Tag der Fehler. Um 19:19 Uhr und nach 6 Minuten und 32 Sekunden hatte ich nicht nur die 100 Flaschen gesäbelt, sondern auch noch die Reserveflaschen (wenn man im Rausch ist) und ich muss jetzt bei der Videoaufzeichnung sehen, ob wir in einer Periode von 60 Sekunden, innerhalb der 6’32’’ evtl. mehr als 21 geschafft haben.
Meine offiziellen Zeugen waren übrigens: als record in record Beauftragte, Simonetta Ginelli, die scharfe Harfe, die schon im Saalfoyer mit ihrem Eierschneider und charismatischen Schönheit für Aufsehen sorgte.
Sarah Farinia, (siehe auch Freunde Bekannte, Künstler) eine junge Frau, die mich auf eine ganz besondere Weise entzückt und eine Karriere als Sängerin vor Augen hat.
Michael – Lars Witt, Rechtsanwalt der Kanzlei Richter & Witt, am Kudamm. Nicht nur ein Rechtsberater, sondern auch überzeugend aufrechter Freund.
Und last but not least, JERRY. Den hat gar keiner eingeladen. Aber so ist nur mein lieber Amigo Jerry C. Rey. Der König der Entertainer.
Lieben Dank an alle.

Als dann alles vorbei war, hatte ich die große Freude, dass auch Frau Dr. Gommolla, unsere sympathische Firmenchefin, mit auf die Bühne kam, um mir zu gratulieren.

Missgunst war leider auch ein Bestandteil des Abends. Aber damit kann ich sehr gut umgehen.
Letztlich muss ich sagen: Die Show war gut, meine Mädels ein Hammer, ich gut drauf, und wir haben Entertainment geboten. Thats it. Ich bin gespannt, wann jemand versucht, uns zu über / unterbieten. Aber eines ist klar.
Wir waren die ersten und die Messlatte liegt sehr hoch. Wir waren die ERSTEN. Und, ... wer will diese Assistentinnen toppen?

Zum Presseball, am 10. Januar 2009 werde ich wieder im großen Stil den Säbel schwingen. Wieder im Maritim Berlin. (Mal sehen, was uns mit den Damen noch einfällt)
Wer das Ganze im proArte wünscht, ..... gerne, + 5,00 €, die ich bei jeder verkauften Flasche fürs Säbeln aufschlage und an Innocence in Danger abführe.
Neuer Eintrag vom 01.11.08, Premiere von Rocky Horror Picture
Wow, was für eine Show und Richard O’Brian war auch da. Die Kultshow im Admiralspalast hatte Premiere und ich war dabei. Es war so gänshautig, wie ich erwartet hatte.
Lediglich die etwas lahmatmige Einleitung mit schier endlos wähnenden Ausschnitten alter Horrorfilme nahm den ersten Schwung aus der Sache, aber als die Band los rockte, ging es los wie es nur bei diesem Stück los geht. Zeitungen raus als der Regen einsetzte (wir hatten leider keine dabei – ich war wieder in Begleitung der reizenden Sarah, die als Musikerin natürlich auch besonderen Spaß hatte) um nicht naß zu werden, Reis bei der Hochzeit und ein Theater voller Rollen von Toilettenpapier. Und als dann „...take Stepp to the left“ erklang, war ich voller Neid, nicht selbst auf der Bühne mit ausflippen zu dürfen.
Da unsere Karten am Hinterlegschalter nicht im Couvert waren, bekamen wir ersatzweise Plätze auf dem Rang und hatten damit einen großen Überblick über die Aktionen der Gäste.
Tolle Stimmen, geiler Sound, bezauberndes Schauspiel, ein Martin Semmelrogge als Erzähler in Topform und auch Bühnenbild wie Kostüme harmonieren zusammen dermaßen, dass ein absolut runder Abend entsteht.
Als Fan, der mitunter Sonntags die DVD in der Endlosschleife laufen lässt, war ich rundherum begeistert.
Nach der Premiere ging es in die vierte Etage, ins Studio des Admiralsplastes. Da ich natürlich in bezaubernder Begleitung war, wurde mir die Zeit bis die Künstler zur after show party kamen nicht langweilig. Sarah hat noch eine Bekannte getroffen und dann gab es eine Party wie Partys eben nach so einer Premiere sind.
Ich bin mit Sarah noch in die Stauffenbergstraße gefahren, um ihr die Bar im BER zu zeigen. Na ja, und da Didi gerade dort auftritt, hat Sarah auch noch singen können. (leider nicht Hero)
Also, ich kann jedem nur empfehlen, sich mit Zeitung, Reis und Klopapier auszustatten und sich in den Admiralspalast zu begeben.
Neueste Einstellung: 29.10.08, Premiere bei Salome
Wenn mein Freund Harry Owens einmal jährlich zum Auftakt seines Winterarrangements im Salomezelt ruft, dann kommen immer illustre Gäste zusammen. Am Dienstag, den 28.10. um 20:00 Uhr war es wieder soweit. Der Erfinder so vieler schöner Feste und Programme wirft am Hauptbahnhof wieder seine goldenen Äpfel ins Publikum.
Das Programm, wie immer mit Liebe von Viktoria inszeniert, spiegelt erneut seine Überschrift, „Traumtheater“ wieder. Balletttänzerinnen voller Anmut, eine Ansammlung von begabten Lilliputanern und hoch begabte Artisten führen durch 2 Stunden Kurzweile.
Ein wahrliches Highlight ist der Dirigent, der mit vier im Publikum verteilten Glockenspielen für herrliches Amusement sorgt. Wenn er dann noch so ein Glück hat und eines der Glockenspiele in Hände gerät, die damit nicht so gut umgehen können, werden die Lachmuskeln im Publikum schon bemüht. Marina Schill, die schon bei unserem Hamburg Tripp Erwähnung fand, sorgte dabei für beste Unterhaltung.
Andreas Dorfmann, natürlich an Marinas Seite, Rolf Eden und viele andere Bekannte waren zu sehen.
Ich selbst war in ganz reizender Begleitung im Zelt. An unserem Tisch saßen noch Ehepaar Weber, die auch beim Jäckie Schwarz Abend dabei waren. Aber meine Begleitung ist eine super – süß – sympathische Sängerin, die es von Cottbus nach Berlin gezogen hat. Nachdem Jerry sie mir kürzlich vorstellte, habe ich ihr eine Berlinführung versprochen und war mit Sarah Farinia (Künstlername) zum Festival of Lights unterwegs. (Natürlich war ich hin und weg von ihr, als ich sie in unserer Bar habe Hero singen hören und mich logischer Weise sofort angesprochen gefühlt habe.)
Am Gendarmenmarkt haben wir uns vor dem herrlich beleuchteten Ensemble von Konzerthaus und Dome von einem Passantenpärchen fotografieren lassen.

(Sarah Farinia, bastelt an Ihrer Karriere als Sängerin und ich helfe so gut ich kann, und dann, wenn sie ein Star ist (und ich ihr Hero), freue ich mich, wenn ich helfen konnte. Sie ist gerade solo >>> aber an alle jungen Spechte, "Achtung, ich habe ein sorgsames Auge, wird schwer für Euch")
In der Newtonbar, nach dem Cocktail, riet mir die Serviererin noch aufzupassen, dass meine Tochter nicht ihre Handtasche vergisst.
Aber diesmal nicht so schlimm, da ich ja keine eigene leibliche Tochter habe, (Julia, mein Liebling, du bleibst Tochter Nr. 1, auch wenn du dich mal wieder melden könntest) nehme ich diese nette junge Frau auch gerne mit auf in mein Herz, ...als so was wie eine Tochter. Demnächst sind wir erneut verabredet und ich bin richtig gehend verliebt in Sarahs angenehmes Wesen.
Die After Show Party bei Harry Owens war ziemlich kurz, aber man war sich allseits einig, „wieder gelungen“.

Festival of Lights, nächstes Jahr nicht verpassen, hier der Gendarmenmarkt, einer der schönsten, für mich DER schönste, Plätze der Welt.
Eintrag vom 28. September 2008, Ich habe den Yeti gesehen.
Es ist Sonntag, der 28. September 08, 10:00 Uhr, ...ein Geräusch dringt an mein Ohr. Ein jahrelang geübter Reflex sorgt für zwei Dinge. Zum einen, dass das Geräusch aufhört, zum anderen, dass es in genau 9 min seine Wiederholung findet. Es ist der Alarmton an meinem alten Handy. Ich öffne vorsichtig ein Auge und mache es sofort wieder zu. Der Schmerz, der damit einherging, war zu intensiv und ich wusste, dass ich noch mal neun Minuten Zeit habe.
Als die vorbei waren und mein Reflex ein zweites mal für Ruhe sorgte, habe ich den Sehvorgang mit dem anderen Auge versucht. Das mache ich sofort auch wieder zu, da ich einen Fuß zur Kenntnis genommen habe. Mit geschlossenen Augen kann man besser reflektieren und ich denke verzweifelt darüber nach, ob ich mich mit zwei offenen Augen furchtbar erschrecke oder lächelnd die nächsten neun Minuten einläute.
Also schiebe ich vorsichtig meinen Kopf nach vorne und bin beruhigt. Was ich sehe ist ein Herrenfuß. Ich kann gar nicht so betrunken sein, dass ich mit einem anderen männlichen Menschen außer Jeffrey in einem Bett aufwachen könnte. Also muss es mein eigener Fuß sein oder Jeffreys. Jeffrey ist aber auf Ruderfahrt und in mir dämmert es allmählich. Ohne weitere Beobachtungen lasse ich mich aus dem Bett gleiten und schleiche ins Badezimmer. Es ist kalt, da ich das Fenster auf Kipp gelassen habe und mache deshalb die Augen wieder auf. Da bekomme ich einen Mordsschreck. Ich bin doch nicht alleine. Im Bad steht plötzlich der Yeti vor mir. Noch während ich überlege, wie der in mein Zimmer kommt, greife ich mir mit den Händen in die Haare. Der Yeti scheint sehr albern zu sein und macht mit der gleichen Handbewegung auch einen Griff in seine wüste Frisur. Ich denke nach, ...was ich jetzt sage, kann entscheidend sein. Ich versuche zu sprechen - aber es geht nicht so richtig, meine Zunge muss wohl im Bett geblieben sein. Aber der Yeti will auch was sagen, bekommt offensichtlich auch nichts raus. Der Kerl muss dringend zum Friseur und durch die Anstrengungen bekommt mein Körper eine gewisse Spannung, allerdings öffnen sich dabei auch meine Augen ein wenig weiter. Dabei stelle ich fest, dass der Yeti gar nicht der Yeti ist, sondern der Spiegel im Bad gnadenlos aufzeigt, was ich gerade vom Bett ins Bad getragen habe. Meinen Körper samt irrationaler Frisur.
Aber so langsam bekommen die vergangenen 24 Stunden Konturen und ich beginne mich für die letzten 5 Stunden mit einer sympathischen Truppe bereit zu machen.
Fast genau 24 Stunden vorher klingelt mein neuer black berry bold, den ich noch nicht absolut im Griff habe, unser Chefportier, Herr Lerche, ist dran und erzählt mir, dass mein Termin, Torsten Faust mit Ehefrau jetzt da wären und mich suchen. Und wo ich denn sei. Ich bin etwas verwirrt und fast schon verzweifelt, ausgerechnet Herr Faust, der so exakt bei Veranstaltungen im Nachgang analysiert und jetzt; ... unser Fam Tripp hat noch gar nicht angefangen und ich habe ausgerechnet den ins falsche Hotel eingeladen. Frau Hilpert von Dussmann war allerdings schon da. Sie kam mit ihrem sympathischen, erwachsenen Sohn und rechtzeitiges Kommen sichert ja bekanntlich gute Plätze. Aber sie kam direkt in die Stauffenbergstraße und nachdem ich Herrn Lerche gebeten habe, Herrn Faust vom proArte ins andere Hotel zu schicken, frage ich, ob Frau Hilpert denn direkt hier her kam. Als sie mir sagte, dass sie auch erst im proArte waren, bekam ich einen leichten Zornesreiz gegenüber Martin Kunze, der die Einladungen verschickt hatte. Aber... wie wir alle nachher feststellten, ist DER klar im Vorteil, der lesen kann. Wir haben schon richtig eingeladen und ich war zum zweiten Frühstück in der Superior Lounge schon richtig.
(Zu meiner Freude habe ich Frau Kokot wieder getroffen, die dort den Service macht und einen zufriedenen Eindruck machte. Frau Kokot ist die Witwe unseres leider viel zu früh verstorbenen ehemaligen Kollegen Henry Gneuß)
Inzwischen kamen auch das Ehepaar Rompel. Da wir für unsere Hamburg Reise Kunden mit Anhang einluden (die beiden Ausnahmen kommen gleich) wussten wir zwar, wen wir zur Hälfte zu erwarten hatten aber natürlich nicht, wer da mitkommt. Herr Rompel war mit den ersten Sekunden seiner Anwesenheit der absolut sympathisch integrierte Teilnehmer und eine nette Bereicherung. Ich hoffe, man sieht sich wieder.
Als nächstes kamen Herr Sutter und seine bezaubernde Begleitung. Als die beiden mir bestätigten, dass sie wüssten, direkt in die Stauffenbergstraße kommen zu müssen, war ich wieder vollends beruhigt, bezüglich unseres Einladungsmanagement und Martin Kunze wieder mein Kumpel.
Die Tür geht auf und es erscheinen Katrin und Bernhard Bartz. (Hier kommt Ausnahme Nr. 1, ich hatte Katrin Barz zunächst alleine eingeladen und da hatte sie noch abgesagt, allerdings wusste ich damals nicht, dass wir mit Partner einluden und hatte dies dann nachgeholt, was dann die Zusage zur Folge hatte. Was ein Glück. Mit Bernhard verbindet mich eine Zeit des parallelen Angebotswesens bei Porsche in den 90 er Jahren, in denen wir jeweils mit unseren Eventagenturen in Berlin unterwegs waren. Bartz & Bartz ist bis heute und international als Eventagentur erfolgreich (ich hoffe demnächst auch mit MECS als Caterer, man kann es ja mal versuchen) und ich bin wieder im Hotel. Das ich Katrin Bartz zunächst alleine einlud hatte nicht nur was damit zu tun, dass sie außergewöhnlich attraktiv ist, sondern wir sehr angenehm zusammen arbeiten, wenn wir in ihrem Ewerk Veranstaltungen durchführten. )
Mit den beiden kam auch Ausnahme 2. Sophie Regel von Burston Marsteller war neben MKU (Martin Kunze) und mir der einzige Single, der/die mitkam.
Frau Regel, bei der man ebenfalls vermuten könnte, dass sie ob einer bezaubernden Optik wie Wesensympathie auf unsere Liste kam, ist als, u.a., Eventverantwortliche ihres Unternehmen zwar auch potentielle Kundin aber bisher konnte ich ihr einfach nicht dienlich sein. Ich hatte schon ein richtig schlechtes Gewissen und hoffe, ich konnte ein bisschen was gut machen. Ich hatte bis zu diesem Tag nur mit ihr telefoniert und sie nur einmal kurz gesehen, als sie mit MKU einen Termin bei uns im Haus hatte. Ich war allerdings ohne zu Überlegen bereit, die persönliche Betreuung zu übernehmen, da sie ja ohne Begleitung mitkam. (Damit sie keiner blöd anmacht, man hat ja auch eine Verantwortung für die Gruppe und einzelne Mitglieder)
Inzwischen kam auch Herr Faust an mit seiner Ehefrau und als ich sie sah, hatte ich schon überlegt, ob wir zu einem Modelkontest fahren, da diese ebenso hübsch anzusehen war und beim letzten Pärchen mit Marina Schill und Andreas Dorfmann noch ein „Knaller“ (sorry, lieb gemeint) dabei war.
Andreas, ein Berliner Radiourgstein (auch lieb gemeint) war Trauzeuge der ersten Ehe meiner Frau Sarotti mit Olli Dunk. Mit Marina Schill ist er, neben seiner TV Produktionsfirma, CEO des Berliner Presseballs, der zuletzt und demnächst in der Stauffenbergstraße seine Heimat hat.
Nachdem wir also zu 15. so beim Croissant und Käffchen saßen, hatte ich bereits ein super Gefühl, mit einer Gruppe nach Hamburg fahren zu dürfen, die homogen und sympathisch ist. Ich sollte Recht behalten.
Bei derartigen Kundentripps ist der Anfang immer sehr schwierig, da sich die Leute erstmal untereinander kennen lernen müssen. Jetzt, Sonntagabend, bin ich sicher, da werden sich einige (ich auch) länger mit gegenseitigem Kontakt erfreuen. Mit verantwortlich ist jedoch auch Martin Kunze (MKU), ein Hamburger Junge, Verkaufsleiter bei den Berliner Maritim Hotels, ein Knipser, fleißig, ein richtig netter Kerl und vor allem einer, mit den man Spasssss hat.
Wie man gleich noch ausführlicher erfährt.
Frisch auf zu den Taxis und ab an den Hauptbahnhof. Vom Marathonvorgeplänkel beeinflusst, sind wir pünktlich mit zwei Großraumtaxis los und teilweise ausgestattet mit neuen Zeitungen fanden wir uns in Hbf tief, Gleis 8, wieder. (Als ich die hübsche Begleitung von Herrn Sutter die Glamour lesen sah, musste ich an meine Lieblingstochter Julia denken, die diese auch immer liest und ich mir mal wieder einen schönen Abend mit ihr wünsche. ::: das ist ein Hinweis, mein Liebling::J)
Die Zugfahrt war zunächst unspektakulär. Lediglich die Durchsage, dass in Wagon 6 ein Arzt gewünscht wird, zeigte auf, wer so alles aufsteht und los läuft. Wir hatten per Zufall einen direkt neben unserer Gruppe. Als die Durchsage kam, dass ein unplanmäßiger Stopp in Ludwigslust eingelegt wird, war allen klar, dass dort jemand ausgeschifft wird. Wie wir beobachten konnten, kamen die allerdings zunächst ohne Trage und reichlich zu spät, holten jedoch dann ihren Patienten noch ab, der, wie wir sahen, noch reden konnte. Ich glaube, es waren alle froh und hofften, niemals in der Bahn und mitten im Osten einen Notfall erleiden zu müssen.
(Frau Regel saß hinter mir in der Bahn und ich habe diskret auf sie aufgepasst.)
Der Fussweg vom Hamburger Hauptbahnhof ins traditiosreiche Maritim Hotel Reichshof beträgt ca. 1 Minute und dort angekommen, bekamen wir unsere Zimmerschlüssel und 10 Minuten Zeit, uns kurz frisch zu machen und am Klavier zur offiziellen Begrüßung zu erscheinen.
Direktor Adamczyk hat uns dann auch super nett und informativ in die Hamburger Historie eingeführt. Ich will an dieser Stelle mal überspringen, was es alles so interessantes gab. Aber der Hammer, und das wusste ich auch nicht, der Reichshof hat einen eigenen Brunnen, der auch noch genutzt wird. Und obwohl ich mit diesem, angeblich so besonderem, Wasser geduscht habe, sind meine Haare immer noch so wüst. (Ich gehe morgen zum Friseur und stelle dann ein Foto, vom Tag danach, zu den Bildern vom Ausflug.)
(Übrigens, vielen Dank an die Hamburger Kollegen, wir sind herrlich herzlich umsorgt worden und ich glaube, IM NAMEN ALLER, sagen zu können: „Danke, wir haben uns super wohl gefühlt“) (Ich habe alle Pralinen aufgefuttert, die im Zimmer waren, ...führte dann, u.a., auch zum Erlebnis mit dem Yeti)
Der Wettergott war, weil wir so eine nette Truppe waren, auch mit uns und so hatten wir einen super schönen Spaziergang zum Alsterhaus (dem KadeWe Hamburgs).
Sorry Hamburg, unser KadeWe ist doch ‘ne Ecke besser, aber die Veuve Cliquot Lounge ist da schon etwas sehenswerter. War auch richtig gut besucht. Aber Dank unseres Berliner Vertreters hatten wir ausreichend Gutscheine und konnten, da sich ZWEI ABGESEILT HABEN!!!, auch das zweite Glas trinken. Da Frau Regel auch ein zweites Glas nahm, hatte ich mir auch noch eines gegönnt, damit sie nicht alleine im Kaufhaus ist und wieder alleine zurück zum Hotel muss.
Da wir zu 18:00 Uhr zu einem kleinen Snack auf der Galerie, des einem Luxusliner nachempfundnen Restaurants, geladen waren, habe ich mir schnell ein frisches Hemd angezogen (eine Nummer größer, das kann man besser choppen, (hübsche Begleitungen, you know?))
Jetzt fällt mir ein, dass wir noch den sensationellen Setzkasten, die in den 50er Jahren entstandene Garage, besichtigt haben. (Herr Adamczyk, sorry, das Foto mit Ihnen ist verwackelt) Wer mal im Reichshof absteigt, nicht nur das Wasser genießen, auch die Garage ansehen. Julia, meine Lieblingstochter, hatte Panik als ihr getunter Golf in dem „Ding“ verschwand.
Ich war absichtlich 15 min früher unten, da ich gehofft hatte, was eingetreten ist. Herr Walter Pint, ACHTUNG!!!, ebenfalls Direktor in Hamburg, stand schon in der Halle und ich habe mich riesig gefreut, ihn wieder zu sehen. Ich glaube, Walter Pint ist einer der beliebtesten Kollegen im ganzen Konzern und das ist auch für mein Empfinden so. Mit seiner sympathischen Ehefrau und einem weiteren Pärchen war er auch Begleiter für den Rest des Abends und unser Gastgeber dafür. Ich habe mich sehr gefreut, dass er nach dem leider traurigen Ende der Maritim Träume in Estepona, weiter bei Maritim bleibt.
Da wir pünktlich los wollten, habe ich natürlich aufmerksam geschaut, dass alle auch pünktlich runter kamen. Als letztes kam Frau Regel. Nun ist es so, dass vom Leben bevorteilte Menschen ohnehin nicht viel machen müssen, um einen attraktiven Auftritt zu realisieren, wenn man das dann aber noch unterstreicht mit einem Männer nervös machenden Kleidungskonzept, dann fühle ich mich natürlich noch mehr verpflichtet, den Betreuungsauftrag sehr ernst zu nehmen.
Da Herr Pint die Karten hatte und auch verteilte, habe ich mir erstmal die drei Singlekarten, (SR;MKU;HWZ) geben lassen, um so meiner Aufgabe besser nachkommen zu können.
Mit 6 Taxis ging es dann zur Color Line Arena (Andreas und Mrs. Sutter bekommen noch jeweils 20,00 € von mir) und wir hatten super Sitzplatzkarten und VIP Entrance bei der Universum Boxnight, die auch im ZDF übertragen wurde. Der erste Kampf soll besonders gewesen sein, weil der Sieger wohl Herausforderer von Kllitschko wird. (welchen der beiden auch immer) Da ich Boxen noch nie so toll fand, habe ich mich mehr um meine Sitznachbarin gekümmert und diese sich um meinen neuen black berry, der irgendwie keine Fotos machen wollte. Versehentlich hat sie dann ein Bild von ihren Beinen gemacht (ich erwähnte ja schon, ....kurz nach 18:00 Uhr... Bekleidungskonzept, ... you know) Ich stelle das Foto mit auf unsere Seite. Allerdings geschützt, so das nur Frau Regel es aufrufen kann. (Liebe Frau Regel, Username: XXXXX Passwort:XXXX)
Der VIP Bereich ist der absolute Hammer. Gigantisch groß, sehr großzügig und top organisiert. Wir saßen überwiegend am Ramazottistand (liebe Grüße an Kaja Weiß) und tranken so vor uns hin. Ein wenig Essen, viel Quatschen, na eben Genießen. (Danke Herr Gussone für die Karten, die Idee, die Organisation und überhaupt)
Der Hauptkampf war dann zwischen dem deutschtürkischen Weltmeister und seinem Herausforderer aus Panama, der dann auch in der 10. oder 11.? Runde gerechter Weise gewann. Damit war der Hauptzweck der Reise, der Boxabend an sich, zunächst zu Ende. Für jeden mit den unterschiedlichsten Erwartungen und Erfahrungen, für mich wie immer, da auch die Sauerlandkämpfe, bei denen wir catern dürfen, kaum anders sind. (Auch Kalle Schwänzen war da)
Zurück in der VIP Lounge, in der locker 1000 Leute waren, ging es weiter mit Bier, Sekt, Gesprächen (Baggern) und Abhängen. Als die meisten gingen, blieben Ehepaar Bartz, MKU, Frau Regel und ich noch, um die Band zu begutachten. Zwar wollten Bernhard und ich nach Hause aber die Damen wollten bleiben und hatten Gefallen an der Atmosphäre.
Da kannst du auch baggern wie ein Wilder, wenn du kein Weltmeister im Boxen bist, dann hängen einem die Mädels eben nicht um den Hals. (auch nicht bei übergewicht und Yetifrisur) Sophie und Katrin haben dann auch prompt den neuen Weltmeister getroffen und schicke Fotos mit ihm gemacht. Zur Strafe habe ich mir die Nummerngirls gegriffen und erst ein Foto gemacht, dann meine Handynummer zugesteckt und morgens enttäuscht festgestellt, dass der Fuß, der Meinige ist.
Gegen drei Uhr (nachts) waren wir wieder im Hotel und die Bar war zu. Aber wir haben ja den Kunze als Reiseleiter dabei. Der Ärmste hat nachts noch sein Portemonnaie verloren.
Also, 100 m weiter gibt es eine Kneipe mit einer Wirtin, die es in und an sich hat. Sabine begrüßte dann auch den „halben Hahn“ Kunze sehr herzlich und wir bestellten was wir brauchten. Bier.
Es war eine super nette Runde, die Mädels waren super drauf (seht Euch die Bilder an und versteht meinen Wunsch: „Gewährt mir die Bitte, ich sei in Eurer Runde der Dritte!“ !) und die Wirtin, Sabine, wäre beinahe mein Yeti geworden.
Es kam auch noch, was nicht abzusehen war. Mein Betreuungsauftrag endete mit dem Eintreffen eines Spechtes namens Tillmann oder so. Ein Kumpel von Sophie. 1,90m, Architekt, smarter Dandy, ... und dann Tillmann?!? Wer mir ab heute mit diesem Namen über den Weg läuft, der hat schon mal so überhaupt verkackt.
(Liebe Frau Regel, hier höre ich auf mit der Nummer, vielen Dank, dass Sie mit waren, es war super nett und dem Autor sticht manchmal der Hafer, ich hoffe, Sie sind mir nicht böse, ... ich könnte Ihnen übrigens niemals..., schon gut, ..)
Gegen 5 Uhr war ich im Bett, ich hatte Zimmer 501 und war traurig, dass ich meine Levis 501 nicht an hatte. Wäre cool gekommen. (Auch wenn die Nummerngirls, # 501...)
Das Frühstück habe ich verpasst und die Heimfahrt in der Bahn war entsprechend ruhig. Lediglich der Service gab Anlass zur Beanstandung, aber ich war noch unter Schock wegen des Yetis.
Als ich dann alleine von Hbf bis Südkreuz weiter fuhr, bin ich abgetaucht in angenehme Gedanken.
Es war ein super, super Wochenende. Nicht nur wegen der Gäste, sondern auch unserer Hamburger Gastgeber und dem ganzen Drum herum, aber überwiegend wegen der tollen Truppe. Lieben Dank.
Und jetzt, der besondere Dank. An den halben Hahn. Geiler Name.
Danke Martin Kunze, Sie sind ein besonderer Kollege.
Ach ja, Danke Sophie, du bist eine besondere .... (das hängt dir ab jetzt ewig an, Pech gehabt)
Ich werde bei jeder Einladung an Sie alle denken.Siehe Fotos 2008, Fam Tripp Hamburg.
Eintrag vom 21. September 2008, People around me (und Klassentreffen)
Mitunter gibt es Situationen, da möchtest du einen Menschen am liebsten, wenn er am Abgrund einer Schlucht steht, schubsen. Menschen, mit denen man nichts zu tun haben möchte in seinem Leben. Arschlöcher, die einem nichts ...aber auch gar nichts bringen, außer persönliche Aversionen und Unwohlsein, wenn man ihnen begegnet. Typen, die sich selbst durch ein mieses und verachtenswertes Verhalten an den Rand der gesellschaftlichen Akzeptanz gestellt haben.
Dann gibt es Situationen, da werden diese Leute dann doch akzeptiert. Aus Höflichkeit, aus Scheu vor Konflikten, weil sie einem Geld bringen, weil man Angst vor ihnen hat oder aus ..was weis ich für Gründe.
Tja, ich rasiere mich jeden Morgen und schaue mir dabei im Spiegel ins Gesicht. Und was sehe ich? Zufriedenheit. Es gibt nicht viele, um genauer zu sein Drei, die ich persönlich meine und unzählige, die sich anderen Menschen gegenüber als fies und mies verhalten haben, die zu dem Kreis gehören, mit dem ich nichts zu tun haben möchte.
Ich lehne es ab, zu Menschen, die ihr Umfeld belästigen, auf anderer Leute Kosten leben, psychologisch negativ beeinträchtigen oder sich menschenverachtend benehmen, höflich zu sein. Ich scheue keinen Konflikt und stelle mich diesen Menschen ein letztes Mal, um ihnen zu sagen, dass sie in meinem Leben nichts mehr verloren haben. Und selbst, wenn sie mir Millionen versprächen, ich will von Parasiten oder niederen Gedankenträgern kein Geld dieser Welt. Selbst wenn ich betteln müsste.
Leider haben nicht viele Menschen dieses Rückrat und ich mache mich auch unbeliebt bei vielen Personen, die andere Gründe haben, Kontakte zu pflegen, die im Grunde genommen dem eigenen Vorteil dienen, sei es aus Selbstschutz, dem Wunsch Konflikten aus dem Wege zu gehen oder aus Abhängigkeit. Aber auch damit gehe ich sehr, sehr gerne um und möchte nie anders sein als ich es, jetzt gerade, bin.
Dabei bin ich mir natürlich auch darüber im Klaren, dass nicht jeder meiner Mitmenschen die gleiche Sympathie oder Antipathie zu Dritten teilen muss. Glücklicher Weise sind wir alle unterschiedlich und manch einer mag den einen oder anderen anders als ein anderer. Was auch sehr in Ordnung ist, allerdings dann ohne mich.
Besonders betroffen bin ich jedoch, wenn auch noch Personen oder Situationen durch diese Menschen so negativ beeinflusst werden, dass ich mit diesen gemeinsam dadurch unangenehm berührt werde.
Als ich gestern kurz im „Weißen Rössl“ war, habe ich mir diesen Termin fast schon gestohlen. In meiner Brust schlugen mehrere Herzen. Zum einen habe ich mit Lutz Heiland und Torsten Nobst zwei liebe Freunde und ehemalige Klassenkameraden im Hotel zu Besuch gehabt und wir waren auf dem Weg zum Klassentreffen, 30 Jahre nach Schulabschluss, und zum anderen wusste ich um die Anwesenheit von lieben Freunden im Weißen Rössl. Christoph Schobesberger war der prominente Fassanstecher, die Mizo Boys haben Musik gemacht, Jörg und andere Freunde wollten vorbei kommen und Jeffrey kam überraschend zu mir und wir beide hatten kaum Zeit, uns auszutauschen. Daher habe ich ihn auch dorthin bestellt (eine Gehminute von unserer Wohnung entfernt) und gehofft, etwas Zeit mit ihm zu verbringen.
Leider bin ich dann doch schneller als gedacht und angewidert gegangen und habe mich dem sympathischen Klassentreffen zugewandt, da auch im Weißen Rössl Personen verkehrten, die meine Anwesenheit nicht mehr zuließen. Schade, dass ich das nicht vorher gewusst habe. Ich wäre nicht hingegangen, hätte mich nicht geärgert, hätte mit Jeffrey zu Hause noch eine nette halbe Stunde gehabt und die Freunde, ..? Freunde bleiben Freunde, auch wenn man nicht immer alles zusammen macht.
Leider hat Jeffrey eine Abhängigkeit, die ihn auch mit Personen zusammen zwingt, die eigentlich nicht akzeptabel sind. Eine Situation, die wir aber auch demnächst lösen werden.
Umso schöner war dann der Abend mit ca. 20 ehemaligen Klassenkameraden, dem Klassenlehrer, Wolfgang Rattay und seiner Frau und der burner, Frau Busse, unsere erste Klassenlehrerin 1968.
Ich bin immer noch ganz angenehm berührt von dem gestrigen Abend. Super Mädels und tolle Jungs sind wir geworden. Es ist schon erstaunlich, wie Menschen die 10 Jahre fast täglich zusammen waren und sich zum Teil 30 Jahre nicht gesehen haben, eine völlig normale Vertrautheit zueinander haben. Man sollte meinen, dass aus Freunden Fremde wurden ... aber es war wunderschön, unkompliziert auf andere zu zu gehen und wie Selbstverständlich die vergangenen Jahre auszutauschen.
Leider sind zwei Klassenkameraden(in) bereits nicht mehr unter uns und verstorben. Diesen Beiden gelten unsere Gedanken.
Ich werde diesen Tag konservieren und genieße jeden Augenblick, an dem ich mit Freude daran denken kann.
Freude hat mich auch erreicht, als ich von Silvie, der Lebensgefährtin von Ronald, Ronny, Kappner erfahren habe, dass seine sehr, sehr schwere Operation sehr gut verlaufen ist und er wieder völlig gesund wird.
Warum werden diese lieben Menschen so krank oder sterben andere wertvolle Personen so früh? Kismet??? Ich weis es nicht, bzw. habe ich meine eigene Überzeugung dazu. Leider bin ich noch nicht so weit, dass ich darüber schreiben kann.
Eintrag vom 21. August 2008: Alte Vertrautheit
Gesternabend war ein spontaner und wunderbarer Abend für mich.
Am 03. Oktober 1979 hat kein Mensch daran gedacht, dass dieses Datum (3. Oktober) einmal so ein wichtiges für Deutschland werden wird. Für mich war es einer der wichtigsten Tage in meinem Leben. Nach Jahren der Repressalien und dem Unwohlsein in der Gefangenschaft der damaligen DDR zu leben, sind meine Eltern mit uns (meine Schwester, unser Malteser Orgy und ich) mit genehmigtem Ausreiseantrag am Bahnhof Friedrichstraße über den Tränenpalast ausgereist. Am, damals noch existenten, Lehrter Bahnhof hat uns mein Onkel in Empfang genommen und ich bin meinen Eltern heute noch dafür dankbar, dass Sie uns 10 Jahre unseres Lebens mehr geschenkt haben, als wir mit Überbrückung bis zum 09. November 1989 gehabt hätten.
Umso mehr, als dass damit ja erhebliche Schwierigkeiten und Nachteile im Vorfeld zu erwarten und dann tatsächlich auch zu erleben waren.
Auch dankbar bin ich, da ich zwar eine Kindheit und Jugend hatte, aber wenn ich so resümiere, dann haben unsere Eltern es immer geschafft, dass ich heute nicht darüber besonders nachdenke, ob diese im Osten oder im Westen statt fand. Ich hatte sie, diese Kindheit, behütet und schön.
Aber nicht nur deshalb sind meine Erinnerungen so positiv.
Bei dem Satz einiger Verblendeter, dass ja in der DDR nicht alles schlecht war, kräuseln sich mir schlichtweg die Nackenhaare. Es konnte mir bis heute noch niemand erklären, was irgendwie besonders toll war. Und selbst wenn, dann waren es wohl Normalitäten, die als besonders empfunden wurden, weil das Drumherum keine anderen Empfindungen zugelassen hat.
Dennoch haben die Zwänge der damaligen Situationen dazu geführt, dass wir 1968 an den Straußberger Platz in ein gigantisches Hochhaus (Platte) zogen und mit uns unzählige andere Familien mit Kindern in unserem Alter.
Der Schulweg war allmorgendlich der gleiche, der Spielplatz der Treffpunkt, um den Tag fortzusetzen und das zu Hause der sich „gefundenen“ Freunde - auch das zu Hause für einen selbst. So kamen wir in eine Gemeinschaft, die zwar durchsetzt war von denunzierendem Gesockse und anderen miesen Menschen; aber … der Zusammenhalt derer, die sich gleichgesinnt (leider meistens abgefunden) mit der Situation arrangiert haben, war umso erbaulicher. Je nach Sympathie ging man bei Freunden ein und aus, wie diese im eigenen zu Hause. Selbst wenn inzwischen 30 Jahre dazwischen liegen, und ich 98 % davon nicht mehr gesehen habe, freue ich mich auf ein Klassentreffen im September.
10 Jahre ging man allmorgendlich zusammen zur Schule, tauschte sich das Fernseherlebnis vom Vortag aus, schummelte gemeinsam bei den Hausaufgaben und war auch integriert in Freud und Leid anderer, befreundeter Familien.
Dann in der Schule waren wir zusammen in gleichen oder Parallelklassen und hatten die gleichen Lehrer.
Heute weis ich, wie unterschiedlich auch diese sich ihrem Schicksal ergeben mussten.
Dennoch gab es die Geraden, die, die sich dagegen wehrten, die ihre Tätigkeit als Erzieher und derer, die uns Lesen, Schreiben, Rechnen und noch vieles mehr bei brachten ernst nahmen und sich nicht der Propagandaspiele unterordneten. (Dabei fällt mir ein, wenn ich an die vielen verblendeten Idioten denke, ich hoffe, dass keiner von den Geschichtsverfälschern die mich in Staatsbürgerkunde oder direkt Geschichte, bewusst mit Falschinformationen gefüttert haben, heute in besonderem Maße positiv vom ehemaligen Klassenfeind partizipieren)
Mein Klassenlehrer ab der 6. Klasse, Wolfgang Rattay und seine Ehefrau Christel, bei der ich zwei Jahre Chemie hatte, gehörten zu den Lehrern, die ohne es aussprechen müssen, ein Vertrauen genossen, dass nur wenige hatte. Wenn ich mit dem Abstand und den gereiften Ansichten heute, überlege wie sich das darstellte, bemerke ich, dass dies bei Kindern, die aus roten Familien kamen weniger der Fall war. Ganz offensichtlich, weil bei denen Herz und Bauch unterdrückt wurden durch den Zwang des blinden Gehorsams zu politischer Korrektheit. Damit waren, und es war ja im Osten auch nicht gewollt, christliche Werte, wie Nächstenliebe und Demut ausgeschlossen und die Größe mit dem Herzen zu sehen sehr eingeschränkt.
Dieses Lehrerpaar, welches auch irgendwann den Schritt gewagt hat (Anfang der 80er) die Ausreise zu beantragen und zu vollziehen, habe ich in den vergangenen 30 Jahren 2 mal gesehen. einmal gleich nach deren Ausreise und einmal vor 10 Jahren, als wir zusammen in Langerwisch bei dem ehemaligen Klassenkameraden und damaligen Schulfreund in seinem Restaurant essen waren. Dieser Thomas Fritz hat sich, so wie man mir mitteilte, vor drei Monaten selbst das Leben genommen, was uns alle sehr geschockt hat.
Dennoch, gestern Morgen rief mich Frau Rattay an und fragte, ob man bei uns in der Bar tanzen könne. Nachdem ich dies bejahte, waren wir prompt für 19:00 Uhr verabredet und als ich in die Halle kam, um die beiden zu begrüßen, da war sie da….
die alte Vertrautheit.
Schön, rein, menschlich, ohne Falsch, sympathisch und voller Herz.
Um 24:00 Uhr habe ich die beiden dann allein gelassen, da Frau Rattay sich sogar umzog und schon wie ein Stier mit den Füßen schabte, wenn eine Rumba ertönte.
Es war ein Abend voller Erinnerungen, schön, sinnlich, spannend, fröhlich…einfach zum Wiederholen und Nichtvergessen.


Eintrag vom 11. August 2008, PDS / Die Linke, Brechmittel ohne Rezept
Heute Morgen schlage ich die Zeitung auf und bin leider nicht überrascht. Die nach der Wende wohl auf verschiedene Weise geschickt versteckten Millionen reichen offensichtlich immer noch, um Strategie- und Werbesöldner dazu zu bewegen, eine Zukunftssicherung mit Weitsicht zu bescheren. Selbst traue ich den Menschenrechts verachtenden Personen diese Intelligenz nicht zu, da sie sonst nicht da stünden, wo sie heute stehen. Hinter dem Rand der menschlich vertretbaren Akzeptanz.
Bevor sich am 13. August der Jahrestag des Mauerbaus zum 47. Mal wiederholt, geht man seitens der kriminellen Bruderschaft ehemaliger Stasimitarbeiter und deren Sympathisanten in die durchaus nicht unintelligente Offensive und kritisiert die touristische Attraktion, den Check Point Charlie. Ohnehin ein Denkmal mit, einer für die Linke, zweifelhaften Berühmtheit.
Also, statt sich dem auszusetzen, dass man ja historisch mit verantwortlich ist, für den Mauerbau, Morden an der innerdeutschen Grenze, (oftmals einfach in den Rücken geschossen) Zwangsadaptionen von Kindern nicht linientreuer Personen, unmenschlicher Folter in den verschiedenen Gefängnissen der ehemaligen DDR, Denunziation von bespitzelten Nachbarn und Freunden, persönliches Unglück ganzer Familien, dem spurlosen Verschwinden von Menschen, Geschichtsverleumdung und –Verfälschung, Volksverdummung und vor allem ...bornierte Selbstherrlichkeit auf Grund selbst anerzogenem Kleingeist und auferlegter Beschränkung weiter zu denken als es psychologisch möglich war und ist, wird abgelenkt vom historischen Fakt und versucht, andere Baustellen aufzumachen. Es wird nicht die letzte sein, dafür sorgen dann die Mitarbeiter der Öffentlichkeitsarbeit, die ja bekannter Maßen bestens funktioniert.
Und immer noch gibt es sie.
Sicherlich bin ich entsetzt über die Tatsache, dass nach dem zweiten Weltkrieg immer noch Kriegsverbrecher in entscheidenden Positionen verblieben sind, diese ungestraft einem Beruf nachgehen durften, der ihnen ein unbeschwertes Leben garantierte oder grundsätzlich, wenn berechtigt, nicht zur Rechenschaft gezogen wurden. Selbst, dass noch heute einige in Saus und Braus leben oder wissentlich mit einem Unrechtserbe
Aber mit einem Entwicklungssprung von über 40 Jahren und den intellektuellen Erkenntnissen der heutigen Zeit, kann es ja nicht sein, dass man die nicht minder, sondern im Angesicht der kurz vorher begangenen Verbrechen noch widerlicheren Gräueltaten, ungesühnt lässt, den Tätern einen roten Teppich auslegt und was das allerschlimmste ist, ihnen eine Plattform für öffentliche Auftritte gibt.
Es ist schlichtweg unerträglich, dass zum einen öffentlich auftretende Mitglieder der Linken nicht in der Lage sind, einen Schlussstrich zu ziehen und sich öffentlich von den Mitgliedern distanzieren die Tausendfach, ja Millionenfach die oben erwähnten kriminellen Handlungen entweder begangen oder zumindest unterstützt bzw. toleriert haben. Dass es keine Abgrenzung gibt zu dem Unrechtsstaat DDR, dieser sogar verteidigt wird und sich ehemalige Stasioffiziere mit einem Buch und mit Unterstützung der Presse zu ihren Verbrechen bekennen und dies als Positivum verkaufen. Ein Umstand, den sie nur der Wende verdanken. Mit solch opportunem Verhalten, wären sie zu Ostzeiten schon im Hohenschönhauser U-Boot inhaftiert und müssten sich bis zum Irrsinn Wassertropfen auf den kahl rasierten Schädel tropfen lassen.
Und nun lenkt Senator Fierl mit seiner Check Point Charlie Attacke von all dem ab.
Bestimmt tauchen noch die beiden unwichtigen, kleinen und profilneurotischen Frontmänner mit Ablenkungsmanövern auf und stellen sich im Fernsehen mit Polemik und den anderen wenigen Dingen, die sie begreifen, zur Schau. Fast ist man versucht, Ihnen Nüsse in den Käfig zu werfen. Auf jeden Fall werde ich meine GEZ Zahlungen einstellen, wenn man mir nicht belegen kann, dass diese Antidemokraten keine Honorare erhalten. Zumindest bin ich nicht bereit, mit meinem Geld Menschen zu finanzieren, die Menschenrechte mit Füßen treten. Sei es durch Ignoranz vergangener Verbrechen oder Verdrängung eigener Verfehlungen. Was natürlich niemand zugibt.
Neben dem, dass mir jeder Cent, den ich ausgebe und der ansatzweise als Steuergeld in die Staatskasse geht, richtig gehend weh tut, da davon, unter anderem, die PDS Senatoren bezahlt werden, von meinen Krankenkassenbeiträgen Menschen partizipieren, die vorher unser System beschimpft haben aber jetzt gut davon leben, Verbrecher aus meinen Einzahlungen in die Rentenkasse einen Lebensabend genießen, den sie anderen verdorben haben, bekomme ich den Eingangs erwähnten Brechreiz.
Im Grunde genommen, müsste man die Zahlung von Steuern verweigern mit dem Hinweis der Unzumutbarkeit unter Berücksichtigung der nicht aufgearbeiteten persönlichen Bedingungen Einzelner. In diesem Zusammenhang mag erwähnt sein, dass nicht immer alle gleich sind, die sich einem gemeinsamen Ziel verschrieben haben. In diesem Fall hatte jedoch jeder ausreichend Zeit, sich ein entsprechendes Meinungsbild zu machen und umzuorientieren. Indes, es ist so einfach am Alten festzuhalten, sich mit alten Seilschaften am Leben zu laben und hin und her zu schieben, was geht, gemeinsam über das kapitalistische System zu schimpfen und es parallel in vollen Zügen zu genießen. Der frustrierte Saarländer macht ja auch noch nach, was die Wantlitzer Ostler vorgemacht haben. Wasser predigen und Wein saufen. Unglaublich aber wahr.
Mein Aufruf geht dahin, sich nicht ablenken zu lassen von thematischen Störfeuern als Verhinderungsmaßnahme zur Kritik an der physischen, und nicht verdienten Präsenz, der historischen Verantwortung und vor allem einer politischen Offenbarung, in der Vergangenheit, gegenwärtig und unter Garantie, zukünftig.
Zeigt mit dem Finger auf die, die Schlechtes im Sinne hatten, es umgesetzt haben und bis heute uneinsichtig sind. Zeigt mit dem Finger auf die, die heute politisch unkorrekt in Ämtern sitzen, in denen sie nichts verloren haben und zeigt auf die mit den Fingern, die nicht lernen wollen. Nehmt dennoch die auf, die offensichtlich die Distanz suchen, selbst, wenn sie für Werte stehen, die nicht mit der eigenen politischen Überzeugung einhergehen.
Zeigt aber auch auf die, die sozialdemokratische Werte verraten, auf Grund einer Zusammenarbeit mit verachtenswerten Konstrukten, wie die Linke.
Sollte mir demnächst etwas Ungewöhnliches zustoßen, hat der von mir oben erwähnte niedere Intellekt gesiegt.
Ich habe ausreichend Vorkehrungen getroffen, wundere mich aber über nichts.
Eintrag vom 08.08.08. Jeffreys Geburtstag und Shakespeare in Trouble
Neben dem, dass heute mein Sohn seinen 16. Geburtstag feiert, ist das schon ein geiles Datum.
Gestern hatte ich ein/zwei Einladung(en) zur Premiere eines Bremer Gastspieles im Renaissancetheater in der Hardenbergstraße.
Die Einladungen kamen von der dortigen Marketingleiterin und einer überdurchschnittlich attraktiven Verkäuferin aus der Berliner Radioszene, die mich ebenso als ihre Begleitung einlud.
Da ich immer gerne pünktlich bin (es ist kurz vor 15:00 Uhr, ich traue mich gar nicht daran zu denken ob Jeffrey und Sarotti pünktlich zum Flughafen los sind, da wir ihm heute eine Shoppingwoche in London zum Geburtstag geschenkt haben), war ich schon 45 min zu früh am Bahnhof Zoo.
Da ergriff mich der nostalgische Zug und führte mich direkt in das Hotel Excelsior, in dem ich 1982 gearbeitet und meine damalige (7 Jahre) Verlobte Vera kennen gelernt habe. Wie ich da rein komme, habe ich das Gefühl einer Zeitreise zurück in die 80er. Es hat sich gut wie nichts verändert und an der Bar saß sogar Frau Franke, der das Hotel damals gehörte. Ihre seinerzeit 90 jährige Mutter hat mich noch mit dem Krückstock gehauen, wenn ich das Essen in die 5. Etage des Nebengebäudes hoch brachte. Heute muss Frau Franke ähnlich alt sein.
Nach einem kurzen Rundblick bin ich raus und nach nebenan in das Cafe am Steinplatz, in dem wir früher immer nach Feierabend noch ein Bier tranken. Dort habe ich mich dann in die Sonne gesetzt, ein Bier bestellt und Vera eine SMS geschrieben.
Frischauf zur Vorstellung war ich dann pünktlich mit meinen Verabredungen zusammen und nach kurzem small talk nahm ich meinen Platz in der zweiten Reihe dieses ehrwürdigen Theaters mit seinen interessanten Intarsienwänden ein. Zwei Plätze neben mir saß Judy Winter, die Grand Dame dieses Theaters und ich habe noch Herrn Pflüger mit Frau, Frau Juhnke und viele andere Leute gesehen und getroffen. (Dabei fällt mir ein, das Frau Winter und ich früher den gleichen Zahnarzt, Dr. Horst Weyers, hatten und ich den unbedingt mal anrufen wollte, der war ja gegen meiner Meinung, dass Zahnärzte und Finanzbeamte keine Freunde haben, dennoch ein lieber privater Kontakt.)
Ein Vorhang geht auf und ich erlebe, ich will es vorweg nehmen, 3 Stunden (inkl. Pause und lang anhaltendem Applaus) Unterhaltung der Spitzenklasse.
Nachdem der erste Schreck über die zunächst geweckte Erwartung eines Sprechtheaterstückes mit schwierigen Texten und lahmatmigen Monologen überwunden ist, befindet man sich in einem Stück über ein Stück mitten in einem Stück.
Ein „Hoch“ dem Autor und dem Regisseur, die eine Inszenierung auf höchstem Niveau auf die Bretter brachten und ein temporäres Wechselspiel geschickt umgesetzt haben.
2brx2b ist mir noch nie auf diese Weise näher gebracht worden, zumal auch der rote Faden des Stückes erst Mitte der ersten Halbzeit richtig verstanden werden kann. Dafür wird es dann umso rasanter, wenn Shakespeare (gespielt von Christian Dieterle, der seiner Figur ruhig etwas mehr Charisma hätte verleihen können) mit seiner Theatertruppe praktisch hinter der Bühne den Auftritt koordiniert (der sozusagen auf der anderen Seite und hinter dem imaginären Vorhang statt findet) und ein perfektes Chaos produziert. Wenn dann Königin Elisabeth (bezaubernd und zu Recht mit überschwänglichen Applaus bedacht, Hille Darjes) sich als Anziehilfe unter das Ensemble mischt und Shakespeares Schwester Judith (großes Theater der jungen Schauspielerin Franziska Mencz) als Knabe verkleidet Frauenrollen spielt und dabei dem Schauspieler und Rampensau Richard Burbage (unschlagbar, Victor Calero) den Kopf verdreht, dann passieren Dinge auf der Bühne, die man sich selbst ansehen muss.
Auch alle anderen Rollen waren bezaubernd besetzt. Das Publikum reagierte allerdings mit der ihm eigenen Sensibilität und dankte speziell Königin Elisabeth, Richard Burbage und Will Kempe (auch hinreißend Bernd Tauber) mit lauten Bravos.
Ungeachtet dessen war diese urkomische Aufführung mit interaktiven Abläufen (die erste Reihe war gut mit integriert) und der höchst sympathischen Umsetzung der humoristischen Einlagen eine gelungene Gesamtleistung des Ensembles.
Wer bis zum 24. August 08 (immer Do – So, Kartenpreis zw. 14,00 und 48,00 €) Zeit hat, sollte sich dieses Theaterstück nicht entgehen lassen.
Ich danke den Damen, die mich eingeladen haben und dem Ensemble für einen wunderbaren Abend.
Der Direktor im proArte und der Regionaldirektor aus dem Maritim Stauffenbergstr. sind bekennende Bremer. Ich werde beide animieren das Gastspiel der Bremer Shakespeare Company zu besuchen, ich wette, danach haben wir das Theaterteam als Danke Schön zum Abendessen im Haus.
Ich würde mich freuen.
Eintrag vom 25. Juli 2008
(Der Schlüsseldienst)
Wenn man nichts erlebt, dann kann man auch nichts schreiben.
Dennoch ereilt mich die Erinnerung an ein Erlebnis von vor einigen Wochen und da ich mich mal wieder in meinem Gerechtigkeitssinn gestört fühle, muss ich ein, nach meiner Meinung, fast schon krimininelles Geschäftsgebaren an den Pranger stellen.
Bereits im vergangenen Jahr hatte sich Julia einmal ausgeschlossen. Da sie icht genug Geld bei sich hatte (leider hat sie auch nicht ausreichend Schlüssel und verpeilt es irgendwie, welche nachmachen zu lassen) rief Sie mich an, ob ich eine Idee hätte. Kein Ding, helping daddy macht sich sofort auf den Weg und via mobile erkunde ich schon mal die Preise und will, bei drei Schlüsseldiensten, die ich mir habe raus suchen lassen, versuchen, die gegeneinander auszuspielen. Da greift das erste kriminelle Moment. Die haben ein Kartell. Da macht nicht einer einen Cent Zugeständnisse. Und der freche Hinweis, "...gehen Sie doch zu einem anderen!" gibt mir irgendwie Recht.
Als ich ankam, war Julia schon wieder in ihrer Wohnung und ich habe dem Kerl nur die Lächerlichkeit von 140,00 € für einen 10 Sekkundenjob gegeben.
Dass dies so lange dauert mit den Typen, liegt daran, dass die so viele Formulare ausfüllen müssen. Die könnten noch mehr Geld scheffeln, wenn sie diesen Vorgang optimieren.
Auf jeden Fall war ich äußerst verärgert über einen Preis, der höher ist, als wenn man ein Auto abschleppen lässt. Man muss sich mal die Verhältnismäßigkeiten vorstellen.
Vor einigen Wochen klilngelt an einem Samstagabend (später Abend) mein Telefon und Julia saß verzweifelt vor Ihrer Wohnungstür. Mit einer Freundin und wollte rein. Geld hatte Sie auch keines dabei und ob ich eine Idee hätte. Nun ist helping daddy schon etwas älter und um diese Uhrzeit schon im Schlafanzug und schaut im Bett mit sleeptimer die letzten Nachrichten. Zudem wohne ich in Lichterfelde und Julia Seestraße, das sind um diese Uhrzeit Welten.
Also lasse ich mir per Auskunft wieder Telefonnummern geben und finde direkt einen Nachtdienst in der Straße von Julia, vier Hausnummern weiter.
Die Frau am Telefon ist nett aber irgendwie nicht die hellste. Ich denke mir nichts bei und schiebe es auf die Uhrzeit. Am Preis versuche ich erst gar nicht zu drehen und frage lediglich, ob ich das Ganze so in Auftrag geben kann und man mir die Rechnuing zuschickt, da ich meinem Kind dies gerne abnehme und sie gerade nichts dabei hat und ich eigentlich schon schlafe.
"Na klar, schicken wir Ihnen zu." Ich bedanke mich, gebe meine Adresse bekannt und lege auf. Julia freut sich, dass Hilfe naht und ich decke mich zu.
Nach 20 Minuten ruft Julia an, dass niemand kommt. Ich rufe die Frau an, die ruft einen Monteur an und will sich melden. Macht sie nicht, also rufe ich die Frau an, "...ach ja, Sie. Der Monteuer ist unterwegs.", ich rufe Julia an, erkläre, dass die ja solange woanders brauchen, um die Formulare auszufüllen und der Typ kommt. Julia freut sich und ich auch. Es ist 01:00 Uhr und ich will schlafen.
01:30 Uhr, Julia ruft an. Ich: "...was, ist der Idiot immer noch nicht da?". "Doch seit 20 min bin ich drin, dauerte 5 Sekunden, seit dem füllt er Formulare aus und jetzt will er Geld haben."
"Gib mir den Specht!" "Tachchen, dit hat mir die Zentrale nich jesacht, ich muss kassieren." "Wissen Sie, dass man ohne Ohrmuscheln nicht so gut hören kann, Sie Bandit, es interessiert mich nicht, Sie velassen jetzt die Wohnung von meinem Kind oder ich ziehe mein Supermannkostüm an und fliege so schnell dort hin, dass Sie keine Zeit mehr für Flucht haben, im Übrigen rufe ich die Zentrale an und kläre das." Der Typ geht, Julia ist einfach nur froh, wieder drin zu sein, sagt artig Danke, trinkt ein Bier und geht mit der Freundin auf die Piste. Mit Schlüssel.
Ich bin wach. rufe die Frau an und die geht nicht ran. Eine Weiterleitung bringt mich zu einem anderen Monteuer, wohl auch der Chef, der nachts unterwegs ist. Das gefällt mir, er arbeitet mit. Zwar für unverschämte Gagen aber ...immerhin. Ich will mich beschweren, er weis nichts mit mir anzufangen, ich hätte ja meine Kreditkartendaten angeben können. Die Olle hat aber nicht danach gefragt, hätte ich gerne gemacht. Ich erkläre ihm, dass ich ihn anzeigen werde, wegen Betrugsversuch (zweimal abkassieren) und Ausnutzen von Schutzbefohlenen jungen Damen. Und Erpressung und Wucher und Kartell, und....
Er legt auf mit dem Satz, dass der Monteuer ja nicht kassiert hat und ich eine Rechnung erhalte.
Vier Wochen später habe ich immer noch keine Rechnung und denke, dass die das hoffentlich in ihrem Chaos verbastelt haben. Da ruft Julia an. Ihre Eltern in Stendal haben eine Rechnung mit Mahnung bekommen, von einem Schlüsseldienst aus München.
Ich bitte sie, mir die Rechnung vorbei zu bringen und warte auf den Tag, da ich diese in der Hand habe und mit Kampfhaltung dort anrufe.
Der Tag kommt, ich rufen an einem Donnerstag, gegen 14:00 in München an und erfahre, dass meine Ansprechpartnerin erst wieder Montag zu sprechen sei. Die verdienen so ein Schweinegeld, dass die für's Wochenende (was ja schon Donnerstagmittag beginnt) nur noch eine Telefonbesetzung da haben. (die nicht mal mitschreibt)
Tage später bekomme ich die richtige Person an den Hörer. Ich erkläre ihr meine Verärgerung und sie sieht alles sehr nüchtern. Wir hätten angerufen, die wurden tätig, wir wussten um den Preis und müssten nun bezahlen. Alles klar, aber die Umstände, es hat sich nicht einmal jemand entschuldigt. "Dann mach ich das jetzt mal." Na toll. Ich rufe von unterwegs an und will, dass sie meine Kreditkartennummer aufschreibt. Ich nehme auch extra die Platincard von Amex. Auf jeden Fall sollen die ein paar % Kartengebühr bezahlen.
Wieder Tage später ruft mich dieselbe Dame an und erklärt, dass dies nicht ginge. Ob die jetzt die %e abgeschreckt haben oder warum auch immer. Gehen tut es auf jeden Fall, die wollen nicht. Aber ich gebe auf, habe den Kampf verloren, schicken Sie mir eine Rechung und ich überweise Ihnen die kleine Summe von 140,00 € für den 5 Sekunden Job.
Die Frau ist von mir inzwischen auch etwas genervt und ich erkläre ihr noch, dass ich die Firma A.2M nie wieder kontaktieren werde und der ganzen Welt mitteile, dass SIE unverschämt handeln.
Das mit dem Mitteilen habe ich im world wide web hiermit getan.